anstrengend oder aufregend?

sanduhr

Jeder sagte mir „genieße die Kennenlernzeit“ – nur das konnte ich leider nicht wirklich. Ich wusste nicht, wie ich das Schreien meiner Tochter deuten sollte. Was braucht sie? Mache ich etwas falsch? Mache ich das so richtig?

Fragen über Fragen und all die „tollen“ Ratschläge, die aus heutiger Sicht alles nur noch schlimmer gemacht haben.  Fazit der ersten Wochen – wie soll ich das nur schaffen?

Lösung – ich vertraue auf mich!

Keine Sorge, dieses Vertrauen hatte ich am Beginn nicht. Im Gegenteil, es ist mit jedem Tag ein bisschen weniger geworden, vor allem im Verlauf der ersten schwierigen Entwicklungsphase um die 5.Woche herum. Ich wusste nicht mehr weiter!

Dann bemerkte ich langsam eine stetige Besserung. Meine Tochter konnte plötzlich einige Minuten alleine auf ihrer Decke liegen, brauchte nicht mehr nonstop meine körperliche Nähe. Sie schrie nicht mehr unaufhörlich, sondern fand immer besser zur Ruhe – und zeigte mir vor allem erstmals ihr unterschiedliches weinen – nach Nähe, weil sie müde war oder auch weil sie Hunger hatte.

ImVerlauf der Besserung wurde ich nicht nur immer ruhiger, sondern vertraute auch immer mehr auf meine Intuition und sah bei ihrem Verhalten genauer hin. Es war eine enorme Erleichterung im Alltag, endlich ist ein wenig Ruhe eingekehrt. Ruhe, die ich auch wieder nutzen konnte, um einige MEINER Bedürfnisse zu stillen. Nägel lackieren zum Beispiel 🙂

Nun genieße ich die ruhigere Zeit bis zum nächsten Entwicklungsschub – ich halte euch auf dem Laufenden!

 

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