Ein neuer Kinderwagen musste her!

Einfach aus dem Grund, dass unser Kombikinderwagen, den ich euch in diesem Beitrag vorgestellt habe, zu „wuchtig“ und sperrig für unsere Unternehmungen geworden ist.

Über Wochen hinweg suchte ich das Internet nach passenden Wägen ab.

Ehrlich gesagt, ich war fast immer unzufrieden, da ich nicht den perfekten Wagen finden konnte.

Was musste unser neuer Kinderwagen haben?

*Er sollte kleiner und wendiger sein, als unser bisheriger Wagen.

*Der Griff musste verstellbar sein, am besten Fall zum Hinein-und Hinausfahren. Ich wollte einen durchgehenden Griff, da dieser meiner Meinung nach komfortabler ist.

*Lufträder mit Federung waren ein Muss-ich wollte weiterhin auf allen Untergründen mit meiner Tochter im Kinderwagen fahren können. Keinesafalls wollte ich Doppelräder.

*Auf keinen Fall wollte ich einen statischen Sitz-sondern einen, welchen ich auch in die komplette Liegeposition geben konnte.

*Die Fußstütze musste für unsere Bedürfnisse verstellbar sein. Da meine Tochter bereits jetzt angenehm darin sitzen sollte, wollte ich nicht, dass ihre Füße „baumeln“.

*Auf einen großen Einkaufskorb wollte ich natürlich auch nicht (mehr) verzichten.

*Das Dach sollte größer sein, als bei unserem Kombikinderwagen. Also quasi fast komplett nach vorne zu klappen.

*Der Sitz sollte in beide Richtungen anzubringen sein. Ich möchte meine Tochter noch „zu mir“ schauen lassen, wenn wir spazieren gehen. Weiters setze ich sie so noch nicht allen Reizen aus.

*Das Zusammenklappen sollte einfach sein, das Gewicht annehmbar und vor allem, sollte er nicht mehr unseren gesamten Kofferraum im Auto einnehmen. Also war auch eine kompakte Größe, im zusammengeklappten Zustand, wichtig.

Damit waren meine Ansprüche nicht nur sehr hoch, sondern eben deshalb auch kaum in nur einem Kinderwagen zu verwirklichen.

Doch, ich habe „den Allrounder“ gefunden!

Unser neuer Kinderwagen hört auf den klingenden Namen:

Cybex Gold Balios S

und macht uns in der Farbe dunkelblau seit seiner Ankunft sehr glücklich :)!

Das Bild habe ich euch aus dem Internet in den Beitrag gestellt! Weiters könnt ihr durch einen Klick HIER das Bild größer sehen und den Wagen genauer betrachten.

Die Ankunft des Allrounders:

Dieser Kinderwagen kam in einem relativ kleinen Paket zu uns. Beim Auspacken war ich von der Verpackung überrascht. Es war alles so gut verpackt, dass durch den Transport wirklich nichts kaputt werden konnte. Trotzdem war das Paket verhältnismäßig „leicht“.

Nachdem ich alle Teile ausgepackt hatte, begann das „Zusammenbauen„.

Insgesamt waren nur die Räder und das Dach anzubringen, der Rest war bereits „fertig“ bei der Lieferung.

Toll, besonders für mich, (ich kann Bedienungsanleitungen oft nicht entziffern) war die bebilderte Beschreibung. Das Aufstecken des Daches war klifflig (genau anhalten, dann sehr fest drücken) -aber harte Arbeit führte zum Ziel :D!

Der Kinderwagen überzeugt mich durch seine wendige Fahrweise, ihn mit einer Hand zu fahren ist problemlos möglich! Weiters finde ich den Wagen auch sehr leicht.

Wir personalisieren unseren Kinderwagen:

*Mit einem neuen, blauen (es muss ja alles zusammenpassen) Organizer ist das Wichtigste stets griffbereit.

*Weiters haben wir einen Haken angebracht, an dem man noch zusätzlich Einkäufe etc. hängen kann.

*Ich habe immer ein zusätzliches Sackerl im Wagen, man weiß ja nie, wo man noch so vorbeikommt :).

*Statt einem Wintersack (der für die Jahreszeit sowieso zu warm ist) habe ich meiner Tochter für den Kinderwagen eine eigene Decke genäht. Diese hat Klettverschlüsse, mit denen man sie am Wagen befestigen kann. Für die Übergangszeit jetzt, gerade der optimale Begleiter.

Ich werde euch eine Anleitung für die Decke und weitere Bilder in einem extra Beitrag (in den nächsten Tagen) veröffentlichen :).

Damit bleibt mir nur noch zu sagen:

Raus in die Sonne, genießt Spaziergänge mit euren Kleinen!

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Fördern oder (über)fordern?

Eine Frage, die ich mir nicht nur auf Grund meiner pädagogischen Ausbildung stelle. Hier hat sich in den vergangenen Jahren ein wahrlich übertriebener Förderwahnsinn breit gemacht, dem ich, ob pädagogisch gesehen oder jetzt aus Mama-Sicht, nichts abgewinnen konnte!Mit der Geburt meiner Tochter stellten mein Mann und ich uns die Frage, wie viel Förderung unserer Tochter „gut tut“ und wo für uns die Überforderung beginnt. Natürlich sind diese Sichtweisen immer eine subjektive Wahrnehmung, für meinen Mann und mich ist weniger mehr!Die Auswahl an Kursen während der Schwangerschaft, in den Wochen unmittelbar nach der Geburt und auch mit/für Baby und Kleinkind ist wahrlich enorm!

Enorm übertrieben!

Ich habe während der Schwangerschaft keinen dieser (vermeintlich tollen) Kurse besucht, mich auch gegen Geburtsvorbereitung entschieden.Gerade da aber das Angebot der Geburtsvorbereitung auch nicht von der Krankenkasse übernommen wird, entschied ich mich unter anderem dagegen!Dadurch, dass ich mich für die Geburt mit einer „privaten Hebamme“ entschied, gab diese ohnehin einige Tipps im Vorhinein.Ehrlich gesagt fühlte ich mich in den ersten Wochen nach der Geburt keineswegs im Stande mit meiner Tochter an Kursen teilzunehmen! Mich hätte dies enorm gestresst, als das es mich, geschweige denn meine Tochter, positiv beeinflusst hätte :).Diese ersten Wochen sind aus meiner Sicht zum Kennenlernen am Allerwichtigsten, diese Zeit mit einem Kurs (oder sogar Mehreren) zu „verschwenden“, hätte für mich keinen Sinn ergeben!

Ich wollte aber eine wertvolle Erfahrungen mit meiner Tochter erleben.

Ich begab mich auf die Suche und wurde in einem Familienzentrum fündig. Dort gab es auch eine Vielzahl an Kursen zur Auswahl. Ganz bewusst, auf Grund einer Empfehlung einer Kollegin, entschied ich mich für einen PEKiP Kurs, welcher explizit für das Alter meiner Tochter bestimmt war.Ebenfalls bewusst entschied mich mich gegen alle anderen Kurse. Sei es musikalische Früherziehung, Sinnesschulung und andere klangvolle Kurstitel.Warum?Weil ich noch gar nicht abschätzen konnte, wie sich meine Tochter mit anderen Babys, Eltern und in einem anderen Umfeld benahm!

*Würde sie weinen?

*Wird es ihr unangenehm sein, mit so vielen anderen, ihr unbekannten Menschen, in einem Raum zu sein?

*Wie wird sie die Kursinhalte annehmen?

Weiters stellte ich mir natürlich auch die Frage, wie der Kurs aufgebaut sein würde. Ob es zu noch zu früh für einen derartigen Kurs ware. Und auch, wie ich mit den anderen Eltern ins Gespräch kommen würde.Und, und, und……und meine Bedenken wurden teilweise von anderen Mamas bestätigt!Diese erzählen, natürlich voller Stolz, dass sie diese und jene Kurse mit ihren Kleinen besuchten. In vertiefenden Gesprächen und mit der Fähigkeit zwischen den Zeilen zu lesen, erfuhr ich allerdings, dass viele ihre Kurse nicht bis zum Ende besuchten!Warum?Weil es ihre Kleinen schlicht und ergreifend nicht schafften!Weil es zu viel Ungewohntes in so kurzer Zeit war und weil sie selbst von einem Kurs zum nächsten hetzten und kaum Zeit zum Verschnaufen blieb. Es waren viel zu viele Eindrücke und keine Zeit für die Babys diese zu verarbeiten, geschweige denn (immer) die geeigneten Inhalte.Wie wichtig es aber ist, gerade mit einem Baby, im Hier und Jetzt zu leben, schrieb ich bereits in diesem Beitrag :).Zurück zu unserem Kurs…;)!Ich war nicht nur vom Kurs restlos begeistert, sondern freute mich jede Woche darauf. Meiner Tochter gefielen nicht nur die Inhalte, sondern fand sie sich auch immer besser in der neuen Umgebung, mit den neuen Menschen zurecht und nahm Kontakt zu anderen Babys auf.Was genau Inhalte eines PEKiP Kurses sind, könnt ihr (unter anderem) HIER nachlesen :).

Mit diesem Kurs hatte ich definitiv nicht das Gefühl sie zu überfordern!

Hätten wir aber noch einen weiteren Kurs, oder sogar Mehrere besucht, hätte es (FÜR MICH) wahrscheinlich nur Stress verursacht. Ich hätte selbst die Eindrücke kaum verarbeiten können. Meine Tochter sicherlich noch weniger.Aber da war ja noch was…!Die Überwindung, einen weiteren Kurs zu besuchen war groß. Ich wollte meine Tochter (und auch mich) auf keinen Fall überfordern. Aber der BABYSCHWIMMKURS ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Das Kursprogramm schien gut zum Alter meiner Kleinen zu passen, somit versuchten wir uns an 12 Einheiten im nahegelegenen Schwimmbad.Der Kurs an sich war toll, nur, für mich war es eher ein „an tausend Dinge denken“, um meiner Tochter tolle Erfahrungen zu ermöglichen.*Hat sie vorher genug geschlafen,damit sie zum Kurs fit ist?*Wann essen wir,damit es ihr nicht „im Magen liegt“?*Wie gefällt ihr das Wasser heute? (Ja, es war jeden Tag anders.)*Wie werden ihr die (neuen) Übungen gefallen?Ja, all diese Dinge gingen mir durch den Kopf, zwar meist unnötiger Weise, da sich vieles von selbst ergab, aber an Entspannung war nicht zu denken.

Und die Erkenntnis, dass 2 Kurse innerhalb einer Woche (für uns!) mehr als genug waren.

Ehrlich gesagt bin ich froh, wenn der letzte Termin des Schwimmkurses (ein letztes Mal besuchen wir das Bad noch) vorbei ist und wir uns voll und ganz auf unseren PEKiP Kurs konzentrieren können :D.Diesen haben wir bereits verlängert, weil er meiner Kleinen (und auch mir) so gut gefällt, dass wir ihn so lange wie möglich besuchen möchten :)!Eine Antwort auf eine Förderung beziehungsweise eine Überforderung kann ich euch im Allgemeinen nicht geben. Es ist eine subjektive Wahrnehmung, die jede Familie für sich und vor allem im Sinne des Kindes treffen sollte.Aber bitte liebe Eltern, denkt gut darüber nach, welche Kurse oder Aktivitäten ihr braucht und besuchen wollt und ob sie überhaupt in euren Tagesrhythmus passen. Fragt euch, für WEN sie eine Bereicherung sein sollen und OB sie für eure kleinen Wunder gerade passen. Verlasst euch nicht auf Altersangaben oder tolle Kursbeschreibungen!

Ich persönlich distanziere mich deutlich vom Förderwahnsinn in unserer Gesellschaft-WENIGER IST MEHR!

In diesem Sinne, fördert eure Kleinen nicht „zu Tode“, gönnt ihnen Zeit mit euch, die fördert und fordert sie am besten :)!

Immer höher,schneller, weiter!

Statt langsam, bedacht und mit mehr Leben im Augenblick!

Früher, bevor ich Mama wurde, bevor mein Mann und ich uns entschieden haben, eine Familie zu gründen, da konnte nichts schnell genug gehen. Eben ganz nach dem Motto „am besten Alles, und zwar sofort„!

Das lief eigentlich ganz gut, über Jahre hinweg verwirklichten wir uns so unsere Träume und bauten uns unser Leben auf.

Und plötzlich, war alles anders!

Gut anders, wunderbar anderes und doch so anders als im Vorhinein gedacht!

Etwas jetzt und sofort, ohne Vorbereitung und darüber nachzudenken zu erledigen, war nicht mehr möglich. Plötzlich, obwohl ich und auch mein Mann so lange Zeit hatten, uns auf die schönste und wichtigste Rolle in unserem Leben vorzubereiten, passierte alles doch so „plötzlich“.

Und plötzlich fehlte diese Spontanität, dieses „sofort“ und sollte vielmehr ein „vielleicht“ werden.

Eine riesige Umstellung begann..

..und führte mich endlich zu mir selbst!

Lange brauchte ich, um mir selbst klarzumachen, dass Perfektionismus im Leben einer Mama nichts zu suchen hat. Vielmehr kommt mir das Mamasein wie ein riesiger Kübel an Möglichkeiten vor, aus dem man versucht, immer das Richtige hinaus zu nehmen, damit es dem kleinen Wunder besser/gut geht :).

Keine leichte Aufgabe, ich hatte keine Erfahrung mit diesem Kübel :P!

Nach und nach lernte ich, dass ich zwar an vieles, aber nicht an alles denken konnte. Meine Tochter hatte nun manchmal einen anderen Plan vom Tag, als jenen, den ich mir zurechtgelegt hatte.

Anfangs nicht leicht für mich, ich musste den Spagat zwischen meinem Vorhaben (also den Plan vom Tag) und den Bedürfnissen meiner Tochter schaffen. Oftmals führte dies dazu, dass ich „unrund“ lief, da eben das „Höher, Schneller,Weiter“ nicht mehr möglich war.

Und machte meine Tochter dennoch so glücklich!

Da begann ich genauer hinzusehen und meine Pläne zu hinterfragen! Wenn es meine Kleine so glücklich machte, nichts von meinem Tagesplan zu wissen, sondern jeden Moment so zu nehmen, wie er kam, konnte ich das dann auch?

JA, das kann ich!

Jeden Tag begann ich ein bisschen mehr im“Jetzt“ zu leben. Natürlich denke ich immer wieder weiter, das ist als Mama anders garnicht möglich und auch notwendig! Aber immer mehr begann ich, wie meine Tochter,den Moment zu genießen und ihn buchstäblich in meinem Kopf „zu fotografieren“.

Und ich wurde damit nicht nur entspannter, sondern kann meine Mama-Rolle viel mehr genießen-und zwar jeden Tag!

Oben schrieb ich bereits, dass es der „Weg zu mir selbst“ war. Genauer gesagt, war es der Weg hinaus aus dem Rennen und dem Machen. Dieses Bewusstsein für jeden Moment und all die Freude mit meiner kleinen Familie, weg von den Ansprüchen Anderer und dem Wunsch diese zufrieden zu stellen, oder so zu sein, wie es Andere für richtig hielten.

Ich bin jetzt eine bessere Mama für meine Tochter und kann auch eine bessere Ehefrau sein!

Warum eine bessere Mama?

Weil ich wirklich bei meine Tochter bin, mit jedem Gedanken und in jeder Minute,ohne ständig mit dem Kopf woanders zu sein!

Ja, ich denke über „Gott und die Welt nach“, aber nicht, wenn ich Zeit mit meiner Tochter verbringe!

Warum eine bessere Ehefrau?

Weil ich angekommen bin, nicht perfekt sein muss, ausgeglichener bin und somit mehr versuchen kann, meinen Mann zu entlasten! Die Momente im „Hier und Jetzt“ machen mich zufrieden und Zufriedenheit strahle ich auch in zwischenmenschlichen Beziehungen aus!

Ein sehr persönlicher Beitrag, den ich euch heute niedergeschrieben habe :)!

Und wieder eine wichtige Kernaussage:

„Mamas sind gut, wie sie sind-Jede auf ihre Weise!“

Damit, so hoffe ich, gelingt es auch euch besser, den Moment mit euren Kleinen zu genießen, bewusster hinzuschauen und sich alles so gut wie möglich „abzufotografieren“ und sich mit einem Lächeln daran zurück zu erinnern :D!

Findet euch selbst!

Durchschlafen kann man lernen, oder?

Nein!

Zum Durchschlafen muss sich das Baby entwickeln!

Jeglicher Literatur und allen Studien zum Trotz, bleibe ich bei meiner Meinung, dass man seinem Baby durchschlafen nicht „lernen“ kann.

Ja, durch Rituale und gleichbleibende Abläufe kann man seinem Baby zeigen „jetzt ist Schlafenszeit“, aber das Ein-und Durchschlafen ist (für mich) ein wichtiger Entwicklungsschritt!

Meine Tochter hat während der ersten Monate immer wieder (selten) eine Nacht sehr lange durchgeschlafen, mindestens einmal zu ihr zu gehen, um ihr das Fläschchen zu geben gehörte aber sonst immer zum Alltag. Für meinen Mann und mich war dies nicht nur „normal“, wir versuchten nicht, unserer Tochter das Durchschlafen zu lernen.

Das Einschlafen hingehen versuchten wir zu Beginn (ja, auch ich habe dazu Bücher gelesen und dachte das Wundemittel entdeckt zu haben) zu steuern und zu lernen.

Es war der größte Fehler!

Klappte eine Methode nur wenige Tage, versuchten wir eine Neue. Weder wir, noch unsere Kleine, konnten sich in Ruhe auf das zu Bett gehen einlassen. Ein ewiger Kampf und eine furchtbare Unruhe begleiteten das Einschlafen.

Bis wir uns vom Zwang befreiten und es „geschehen ließen“!

Wie funktioniert unserer Ritual jetzt?

Ja, Routinen waren (sind) mir sehr wichtig (und daran halte ich fest!).

Meine Tochter bekommt immer noch das „Gute Nacht-Gewohnheitsfläschchen“, danach bleibe ich ein wenig bei ihr, aber ohne Worte oder Berührungen-schließlich kann ich ihr das auch Nachts wenn sie aufwacht nicht geben (NATÜRLICH streichle ich sie während des Fläschchens, aber dann heißt es „schlafen“). Sie spürt meine Nähe, spielt noch ein wenig mit ihrem Stofftier-ich verlasse ihr Zimmer, bevor sie eingeschlafen ist!

Warum?

Wenn ich bei ihr bleibe, bis sie eingeschlafen ist, wacht sie Nachts auf, sieht, dass ich nicht mehr bei ihr bin und beginnt zu weinen, weil sie die Situation nicht mehr so vorfindet, wie sie beim Einschlafen war!

Das ist meine Sicht der Dinge, ob dies „falsch“ oder „richtig“ ist, muss jede Familie für sich entscheiden!

Bei uns klappt diese „Art des Einschlafens“ sehr gut!

ABER wäre meine Tochter in ihrer Entwicklung noch nicht so weit, würde es so nie klappen. Wenn Babys ihre Eltern zum einschlafen brauchen, sei es aus Verlustangst oder aus einem Sicherheitsaspekt heraus, dann sind sie entwicklungsmäßig noch nicht dort, um es „alleine zu schaffen“!

Da könnt ihr als Eltern eurem Baby lernen was ihr wollt!

Natürlich ist es wieder „meine Meinung und Vorgehensweise“, ob für euch richtig oder falsch. Für meine Tochter, passt es so sehr gut!

Meine Tochter ist, seit sie es schafft gut einzuschlafen und „durchzuschlafen“, tagsüber deutlich entspannter und braucht ein „Schläfchen“ weniger :).

Eine Bitte an alle Eltern:

Lasst eure Kleinen entschieden, wann und wie sie es schaffen ein/durchzuschlafen. All das „Lernen“ setzt eure Wunder und auch euch unter Druck!

Genieß jeden (noch so kleinen) Schritt, den eure Kleinen machen!

Erfreut euch gemeinsam daran, dass sie wieder ein Stück mehr dieser Welt entdeckt haben,ohne es bewusst zu „lernen“ :D.

Die schönsten Kilos meines Lebens!

Nein, ich mache mir keinen Druck, die“Figur“ von „früher“ wieder zu bekommen, ich genieße dafür jede Sekunde mit meiner Tochter!

Natürlich war ich vor der Schwangerschaft „in einer guten Phase“, zumindest meine Figur betreffend. Nach erheblich mehr Sport und einer Ernährungsumstellung purzelten die Kilos und auch zwei Kleidergrößen.

Dann bekam ich die schönste Nachricht meines Lebens – MEINE TOCHTER SOLLTE BALD DAS LICHT DER WELT ERBLICKEN.

Ab diesem Moment aß ich munter drauf los, ließ den Sport in den Hintergrund rücken und genoss jeden Bissen :). Natürlich machte sich das auf der Waage bemerkbar-Sorgen machte ich mir darüber aber nicht!

Und genau so ist es auch jetzt!

Zwar habe ich meine Ernährung wieder umgestellt und mit einem kleinen Sportprogramm Zuhause begonnen (HIER habe ich bereits einen Blogbeitrag darüber geschrieben), aber einige Kilos blieben weiterhin hartnäckig auf meinen Hüften. Sprichwörtlich, denn ausschließlich dort sammelten sich die noch überschüssigen Kilos..

..und werden wahrscheinlich auch dort bleiben!

Denn statt das Fitnessstudio zu besuchen und mir sowieso nur einmal die Woche Süßes zu erlauben, genieße ich lieber jeden Moment mit meiner Tochter.

Die Zeit mit „meiner kleinen Familie“ ist mittlerweile zur wertvollsten „Zeit“ geworden-und diese verbringe ich nicht mit Gedanken an meine Figur oder den Blick auf die Waage.

Ja, ein wenig sollte man als Mama auf die Ernährung achten (wenn man die Schwangerschaftskilos wieder verlieren möchte), doch sollte sich keine von euch unter Druck setzen.

Mamasein ist so ein anstrengender, schöner, wundervoller und nervenaufreibender Job,da darf man sich als Mama auch einmal eine kleine „Belohnung“ gönnen!

All dieses „Gedanken machen“ nimmt euch wertvolle Zeit mit dem wichtigsten im Leben-mit eurem Baby.

Ich habe während der Schwangerschaft sehr (sehr) viel zugenommen, mittlerweile bin ich wieder auf einem super Weg, auf dem nur noch wenige Kilos zu meinem Ausgangspunkt (dem Gewicht von „vorher“) fehlen..!

Auch kleine Schritte (auf der Waage) führen euch,langsam aber doch, zum Ziel.

Währenddessen könnt ihr aber ganz ganz viele kostbare Momente mit euren kleinen Wundern sammeln ..

.. damit, guten Appetit!

Wenn die Kleinen kränkeln..

..steht die Welt erstmal Kopf!

Meine Kleine war in der letzten Woche das „erste Mal“ ein wenig kränklich. Zuerst schob ich es auf das Zahnen, merke jedoch schnell, dass es nicht nur meinen Mann mit dem typischen „Männerschnupfen“ erwischt hat, sondern auch meine Tochter. Während mein Mann mit Fieber ziemlich schlapp war und viel Ruhe bauchte, wollte meine Kleine vor allem eines, meine Nähe!

Ich konnte sie nicht einmal für wenige Minuten weglegen, um kurz in die Küche zu gehen..

..sie weinte sofort los und ließ sich erst in meinen Armen beruhigen.

Ich merkte, dass irgendetwas so gar nicht stimmte!

Und ja, sie hatte erhöhte Temperatur, und leicht tränende Augen. Trotzdem nahm ich mir fest vor, nicht die Nerven wegzuwerfen, sondern immer wieder Fieber zu messen und sie sehr genau zu beobachten.

Mein Mann benötigte schon mehr Aufmerksamkeit (ihr wisst sicherlich, dass Männerschnupfen extrem schlimm ist..), jetzt musste ich auch noch ein genaues Auge auf meine Tochter haben.

Aber Mamas schaffen das schon ;).

Nachdem ich also alle Viertel Stunden Fieber messte, um gegebenenfalls ein fiebersenkendes Zäpfchen zu geben (diese hatte ich noch von der ersten Impfung, unangetastet, zu Hause), versuchte ich stets mich nicht zu sehr hineinzusteigern…

…und es gelang mir eigentlich ganz gut!

Für mich war es in dieser Situation wichtig, für den Notfall gerüstet zu sein (also falls das Fieber stieg,hatte ich ein Zäpfchen Zuhause).

Trotzdem rate ich euch, euch in dieser Situation entweder Unterstützung von eurem Partner, eurer Mama oder vielleicht einer Freundin (mit Kind) zu holen – mich hat „das erste Mal krank sein“ unter enormen Druck gesetzt, alles richtig zu machen.

Da mein Mann aber am „nahezu tödlichen Männerschnupfen“ litt (Spaß muss sein!), holte ich mir seelischen Beistand meiner Mama.

Sie beruhigte mich!

Auch als das Fieber bei meiner Tochter kurz anstieg, sie aber gut aß,trank und eigentlich „wie immer“ war, beruhigte mich meine Mama ihr kein Zäpfchen zu geben, sondern KURZ zuzuwarten. Und siehe da, das Fieber sank wieder von ganz alleine.

Die Nacht war ein wenig unruhiger als sonst, sie hatte immer noch erhöhte Temperatur…

…darum besuchten wir am darauffolgenden Tag den Kinderarzt. Dieser schloss mit einem schnellen Bluttest eine Influenza Infektion aus und gab mir ein Rezept für einen Meersalz Spray.

Diesen verwendeten wir erst einige Tage später,als der Schnupfen und die verstopfte Nase wieder zurück kamen..

..und dieser hat gut geholfen. Auch das Hineinsprühen war Gott sei Dank kein Problem :)!

Mittlerweile ist ihre Nase noch ein wenig verstopft,dies kann aber auch mit dem Zahnen zusammenhängen.

Ich halte euch auf dem Laufenden und hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in unseren Umgang mit dem „Krank sein“ geben.

Solltet ihr gerade in einem viralen Infekt „drinnen stecken“, dann haltet durch :D!

Abwechslung muss sein :)

Dass ich gerne und immer wieder nähe, brauche ich euch mittlerweile nicht mehr sagen, …

…aber heute möchte ich euch zeigen, was ich diesmal für meine Kleine genäht habe!

Hosen nähte ich bis jetzt einige, keine passten lange und ich war nie zu hundert Prozent mit dem Ergebnis zufrieden. Ich schob es allerdings auf meine Nähkenntnisse ;).

Anscheinend waren es aber, für meine Anforderungen an eine Hose für meine Kleine, das falschen Schnittmuster! Bisher nähte ich eher „Leggins“.Jetzt hingegen versuchte ich mich an einer „Pumphose„-also ein etwas weiteres Modell-und ich war vollauf zufrieden mit dem Ergebnis! Meine Tochter kann sich nun super darin bewegen, gerade jetzt,wo sie immer mobiler wird, ist das ein wichtiges Kriterium.

Weiters habe ich die Hosen bereits eine Größe größer genäht, durch die Bündchen rutscht die Hose aber trotzdem nicht und sie passt auch etwas länger :D. Hoffentlich!

Schnittmuster Hose (ich habe hier zwei verschiedene benutzt!)

Schnittmuster 1

Schnittmuster 2

Weiters teilte ich auch das Schnittmuster und das Ergebnis der verschiedenen Hauben, die ich in den letzten Wochen nähte. Jene mit dem Ohrenschutz war super, allerdings klappt dieser seit etwa einer Woche andauernd „nach oben“…

… ziemlich nervig! Ich muss ihn meiner Tochter dauernd wieder hinunterschieben, das passt ihr natürlich nicht und sie demonstriert mächtig ;).

Also musste eine neue Haubenform her! Ich begab mich wieder auf die Suche…

…ich wollte diesmal eine Form finden, die auch länger passte.

Und ich bin fündig geworden!

Diesmal ein sehr einfaches Schnittmuster-eigentlich keine richtige Vorlage, sondern ein Video, welches eine Haube ohne dieses anfertigt.

Ich war in gerade einmal 10 Minuten mit der neuen Haube fertig!
Toll finde ich, dass sie ein wenig dünner ist, als jene,die ich bis jetzt genäht habe.Weiters ist das Bündchen an den Ohren trotzdem eng genug (da ich das ja selbt durch die Länge bestimmen kann), dass es nicht „hineinzieht“ und die Haube nicht dauernd verrutscht :).

Schnitt-Anleitung Haube

Ich hoffe ich konnte euch wieder einige Tipps für eure Projekte geben und freue mich über ein „Like“, oder ein Kommentar mit euren Nähprojekten!