Seit ich Mama bin ..

..ist mein Leben viel entspannter!

Vorweg, nicht nur, weil ich in Karenz bin!

Natürlich war es schwierig!

Gerade die ersten Wochen mit meiner Kleinen waren ehrlich gesagt ziemlich furchtbar. Ein kleines Wunder, dass man in Händen hält, so viele Bedürfnisse und ich als Mama, die keine Ahnung davon hatte, wie ich sie befriedigen sollte. Sie weinte viel, ließ sich oft kaum beruhigen, aß Anfangs schlecht, an Schlaf war nicht zu denken. Eine wahrliche Bewährungsprobe für meinen Mann und mich.

ABER, nachdem die Zeit vorüber war (ich wollte nie daran glauben ,dass das wirklich irgendwann so ist), wurde es von Tag zu Tag „besser“, eingespielter, liebevoller, verständnisvoller und vor allem, wurde das Leben als Mama lebenswerter!

Zu Beginn meines Mamaseins, dachte ich nicht im Traum daran, dass ich mein „neues“ Leben jemals so annehmen und um kein Geld der Welt mehr tauschen würde!

Die Zeit der Nähe.

In diesem Abschnitt fanden meine Tochter und ich zueinander. Viel Nähe, Körperkontakt, kuscheln und kennenlernen. Auf Grund der schwierigen ersten Wochen, kam diese Phase ein wenig später. An Intensität hat sie aber dadurch keineswegs verloren.

Hier fand ich erstmals Eckpunkte meiner neuen Rolle als Mama. Wenngleich hier auch noch nicht wirklich alles rund lief. Ich fand jeden Tag mehr über meine Kleine heraus, versuchte die Mama zu sein, die ich mir für mein kleines Wunder vorgestellt habe.

Die Zeit der Freiheit.

In diesen Wochen lernte ich, dass meine Kleine mich nicht rund um die Uhr benötigt. Zweifelsohne bin ich natürlich immer bei ihr, sie lernte aber auch alleine zu spielen, zu beobachten (und das macht sie wahnsinnig gerne), ihre Welt wahrzunehmen. Eine Zeit, in der ich mich zurücknehmen konnte, oft nicht wusste, wohin mit mir. Die wieder gewonnen „5-Minuten“ für mich, waren plötzlich fremd und ungewohnt. Oft für Haushalt genutzt, selten für mich.

Die Zeit des Lernens.

Gemeinsam mit meiner Kleinen verflochten wir beide immer mehr zu einer Einheit, einem eingespielten Team. Genau wissend, was meine Tochter braucht (zumindest sehr oft kann ich das genau sagen), agierend, abwartend, ob sie Situationen alleine bewältigt. Und in dieser Zeit begann mein Staunen. Staunen darüber, was dieses kleine perfekte Wesen schon alles schafft. Alleine, mit Hilfe, gemeinsam!

Für mich hieß es in dieser Zeit, genau herauszufinden, wann ich mich als Mama zurückhalte, mich zurücknehme und abwarte. Oder aber in die Situation gehe, meine Tochter beim Gelingen unterstütze.

Schwierig, oft misslungen, aber heute sage ich ganz klar:

„Ich spüre es, wenn sie Hilfe braucht!“

Und schlussendlich:

Die Zeit der Gemeinsamkeit.

Das ist jene Zeit, die uns jetzt langsam erreicht. Eine Zeit, in der meine Tochter schon so vieles gelernt und geleistet hat. Sie hat den Prozess des Essens verinnerlicht. Sie kann sich fortbewegen, ihr Radius hat sich somit erheblich vergrößert. Sie schafft es mittlerweile sich selbstständig aufzusetzen, ins Krabbeln zu kommen und erfreut sich so an ihrem Gelingen. Natürlich, gerade jetzt ist es oft so, dass ich sie bei ihrem Gelingen unterstütze, ihr Hilfestellung gebe, wenn sie in einer Situation nicht weiter weiß. Mittlerweile beginnt sie sie hochzuziehen, das sichere „Hinunterkommen“ ist ein langer Prozess, den wir gemeinsam erleben, durchstehen, Rückschläge gemeinsam verkraften und gemeinsam wieder aufstehen!

Ihr merkt, mittlerweile ist es ein gemeinsames Tun. Es ist nicht mehr so, dass meine Kleine und ich „nebeneinander“ leben (bitte euch, das richtig zu verstehen!), sondern ist es vielmehr ein gemeinsames Tempo, welches wir, nach fast einem Jahr, gefunden haben. Wir haben gelernt, dass wir, Kind und Mama (und natürlich auch der Papa), nur zusammen funktionieren, wenn wir uns aufeinander einlassen, uns aufeinander verlassen, gemeinsam wachsen und gemeinsam Möglichkeiten finden, immer wieder neue Situationen zu meistern.

Ihr seht, ich bin als Mama durch so einige Zeiten gegangen. Heute, sicherlich in dem Wissen, bei weitem noch nicht alle erlebt zu haben, kann ich mit Stolz sagen, dass mich meine Tochter reifer, erwachsener, ruhiger, weniger perfektionistisch und klarer in meinem Denken und Handeln gemacht hat. Heute kann ich sagen, dass ich mit ganzem Herzen Mama bin und ich mich auf jeden Fortschritt den meine Tochter und ich machen, freue.

Ich freue mich darauf, gemeinsam weiter zu wachsen, auch gemeinsam zu scheitern, gemeinsam wieder aufzustehen, sich gegenseitig Mut zu machen, gemeinsam über Fehler zu lachen und als kleine Familie gestärkt daraus hervorzugehen!

Meine Familie, das habe ich in dieser Zeit gelernt, geht nicht nur über alles, sondern ist jener fixe Bestandteil, der mich (und in Folge dessen meine Kleine und meinen Mann) ankommen lässt. In jenem Leben, das ich mir nie, auch nur halb so schön, erträumen hätte können.

Dieses kleine, perfekte Wesen macht meinen Mann und mich nicht nur zu so stolzen Eltern, sondern auch zu bewussteren Menschen!

Und mit diesen Gedanken lasse ich euch diesen Beitrag zu Ende lesen, hoffend, dass die ein oder andere Mama genau das selbe über sich und ihr Wunder sagen kann!

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All diese Phasen..

.. gehören zum Großwerden dazu!

Ja, ganz ehrlich, ich kann es mittlerweile auch nicht mehr hören.

Auf alles, was nicht ganz nach dem „normalen“ Schema verläuft, ist es die gleiche (unzufrieden stellende) Antwort:

„Das ist doch nur wieder eine Phase!“

JA, das weiß ich, und manchmal beruhigt mich die Tatsache, dass das Gute an Phasen ist, dass sie auch wieder vergehen!

Manchmal, eigentlich ziemlich häufig, würde ich als Mama aber gerne eine genaue Erklärung für das Verhalten meiner Tochter finden und die Antwort kennen, die es mir möglich macht, die Situation „besser“ zu machen.

Ich habe euch in meinem Blog Beiträge zu den ersten beiden „großen“ Phasen (1 und 2) verfasst. Danach, also alle Folgenden (und ja, es waren Einige), bemerkte ich bei meiner Tochter nicht mehr „so schlimm“.

Natürlich, einige Tage waren immer wieder einmal etwas unruhiger und „wurmiger“ als sonst. Ich wusste, dass es wahrscheinlich wieder (wie ja immer) eine Phase sei, in der sich mein kleines Wunder befindet.

Was soll ich euch sagen, ich habe zwar das Gefühl, dass jede Mama (und jeder Papa) diese Phasen in der Entwicklung der Kleinen kennt, aber niemand sonst!

Fremde blicken oft so verwundert, manchmal böse, wenn ich mit meiner Kleinen unterwegs bin und sie gerade einen „Phasen-Tag“ hat. Sie weint dann häufiger, quengelt, ist schneller böse, wenn sie Etwas nicht so hinbekommt, wie sie sich das wünscht.

Ich, wissend warum das so ist, bewahre meist die Ruhe, mache mir keinen Stress. Alleine diese Tatsache scheint manchen Mitmenschen Grund genug zu sein, sich wohl zu denken „Mensch, die ist ja unfähig“..

.. vielleicht täusche ich mich ja, aber ihren Blicken nach zu urteilen, ist genau das der Wortlaut!

ABER ich habe euch ja schon in einem anderen Beitrag geschrieben, wie ich darauf reagiere – entweder ich spreche es an (vielleicht nicht freundlich, aber direkt), oder ich denke mir meinen Teil :)!

Phase hin oder her, die Zeiten, in denen sich euer kleines Wunder anders verhält, als ihr das gewohnt seid, ist sie Zeit, die eure Kleinen soo viel weiter bringt!

Kognitiv, körperlich, persönlich.

Auch wenn ich mir persönlich während den Phasen sehr schwer tue,stets positiv zu denken und mich daran festzuhalten, dass meine Tochter danach wieder so viel mehr dazugelernt hat, ist es genau das, was es braucht.

Eine Mama, einen Papa, die mit aushalten.

Aushalten, dass man nur lernen kann, wenn man vieles ausprobiert, vieles misslingt,vieles Unzufriedenheit schafft.

ABER DANN, dann, wenn es endlich funktioniert, dann braucht euer kleines Wunder jemanden, der sich mit ihm freut, es positiv bestärkt weiterzumachen, sich nicht entmutigen zu lassen, auch, wenn Etwas nicht gleich funktioniert.

Jetzt sage ich das leicht und voller Überzeugung. Während einer Phase, wenn ich erschöpft und müde bin, dann hilft es oft nur, meine Kleine fest an mich zu drücken und die Welt gemeinsam furchtbar zu finden ;)!

ES GEHT VORBEI!

IRGENDWANN..

ES WIRD SO VIEL SCHÖNER DANACH!

Vielleicht gehört ihr zu den Glücklichen, bei denen die Phasen eurer Kleinen nicht so auffällig sind. Meine Erfahrungen zeigte, dass, je älter meine Tochter wurde, die Phasen weniger „ins Gewicht fielen“. Wenn sie sich allerdings bemerkbar machten, dann machte meine Kleine nicht nur kleine Fortschritte sondern RIESIGE!

DURCHHALTEN, ZUSAMMENHALTEN und gemeinsam wachsen!

Der Gutschigu-Wahnsinn

Ich muss euch hier in diesem Beitrag von ein paar Begegnungen mit Menschen erzählen, die mich schlicht und ergreifend nur WÜTEND gemacht haben.

Vorweg, ich habe immer alle Beteiligten in ihre Schranken gewiesen.

GENUG IST GENUG!

Natürlich, ihr kennt das sicherlich auch, dass gewisse Menschen bei Kontakt zu Babies, ebenfalls zu Babies mutieren. Egal wie alt sie sind!

Meine Frage, wenn erwachsene Personen meine Kleine wie ein Honigkuchenpferd anlachen und ihren Kopf mit komischen, zuckenden Bewegungen von oben nach unten bewegen:

„Was erwartet ihr? Soll meine Kleine wie Superwoman aus dem Kinderwagen springen und mit euch Headbangen?“

Ich kann mir diese Frage leider nicht beantworten, mittlerweile habe ich,auch wenn es böse klingt (!), den passenden Spruch parat:

„Könnten sie bitte damit aufhören! Meine Tochter ist es gewöhnt, dass man normal mit ihr in Kontakt tritt!“

Ja, BÖSE, aber leider verstehen es unsere Mitmenschen nicht anders.

Anfänglich fuhr ich mit dem Kinderwagen einfach weiter, mittlerweile kann ich das leider nicht mehr. Schlichtweg einfach deshalb, weil mir „diese (verrückten) Situationen“ einfach zu oft passiert sind.

UND ICH MEIN KIND DAVOR SCHÜTZEN MÖCHTE!

Eine weitere, mich am Verstand mancher Menschen zweifende Situation, war folgende:

Ich war mit meiner kleinen Tochter einkaufen, sie saß in ihrem Kinderwagen,ich schaute gerade in ein Regal. Während ich die Flasche in den Einkaufskorb des Kinderwagens legen wollte, sah ich doch wahrhaftig wie ein älterer Herr (ebenfalls einkaufend) meine Kleine auf dem Fuß kitzelte und meinte „ja, das ist lustig, gell?“…

…was soll ich euch sagen, ICH WAR SCHOCKIERT!!!

WOHER NIMMT SICH DIESER HERR DAS RECHT,meine Tochter anzufassen?

Folgende Konversation ergab sich aus dem ersten Schockmoment:

„Hören sie bitte sofort auf, meine Tochter zu berühren, was fällt ihnen ein?“

PASST BITTE AUF, WAS DIE ANTWORT DES (verrückten) HERRENS war:

„Na sie regen sich gleich auf, früher war alles anders!“

Sorry, meine Tochter „blöd anzugrinsen“ ist eine Sache, sie aber zu berühren eine GANZ Andere!

Mag sein, dass einige von euch denken, dass ich hier überreagiert habe, für MICH und MEINE TOCHTER war aber genau das die VOLLKOMMEN RICHTIGE REAKTION!

Wir Mamas (und Papas, eigentlich egal wer) müssen unsere Kleinen schützen. Schützen vor all den Menschen, die es anscheinend nicht verstehen können, dass ein Baby zwar noch nicht in der Lage ist sich sprachlich zu artikulieren, dennoch Grenzen hat, die niemand überschreiten darf!

Natürlich meinen es weder der Herr, noch die „kopfwackelnden Honigkuchenpferde“ böse, dennoch muss ihnen aufgezeigt werden, dass sie eine Grenze deutlich überschreiten.

ODER WÜRDE ES NUR MIR ALS MAMA NICHT EINFALLEN,fremde Kinder (oder Menschen allgemein) zu berühren oder (vollkommen sinnlos) wie verrückt anzulachen???

Ich denke nicht!

Eine weitere, wesentlich harmlosere Situation, die mich aber auch immer wieder zum Schmunzeln bringt ist jene, in der Erwachsene, sobald sie Kleinkinder um sich haben, in die Babysprache verfallen und plötzlich mit Gutschigu ankommen..!

Warum denn? Meines Wissens nach sind schon Babies in der Lage auf „normale“ Kontaktversuche altersgemäß zu reagieren.

Warum also Gutschigu?

Bitte, ein Appell am Ende meines Beitrags:

Sprecht mit Kleinkindern (und auch schon Babies) wie mit anderen,erwachsenen Menschen. Die Gutschigu Sprache mag „früher“ (ja, da war bekannter Maßen alles besser) Wunder gewirkt haben. HEUTE sind Kleinkinder durchaus in der Lage euch „toll“ zu finden, wenn ihr „normal“ mit ihnen sprecht und sie somit für ihre Zukunft angemessene Sprachvorbilder haben, die Gutschigu-Sprache ist (Gott sei Dank) keine Weltsprache und wird nur von (äußerst verrückten) Menschen beherrscht.

MÖGE DIESER ZUSTAND GENAUSO BLEIBEN!

Die Tage mit dem Wurm!

Sie sind furchtbar!

Jede Familie kennt sie!

Sie fangen früh morgens mit einem Würmchen an, dieser wird bis zum Abend ein regelrechter Riesenwurm!

Ich spreche von jenen Tagen, an denen einfach nichts gelingen mag!

Alles ist wie immer, doch plötzlich eben nicht mehr gut so, wie es ist. Einfach so, aus unerklärlichen Gründen, findet meine Kleine eine Situation alles andere als komfortabel und protestiert lautstark….und ich als Mama frage mich nur:

„Welcher Wurm ist denn hier gerade drinnen?“

Die Antwort darauf scheint ziemlich simpel zu sein! Liebe Mamas, auch ich habe lange danach gesucht, und glaubt mir der Weg der Erkenntnis war alles andere als einfach..!

Die Antwort lautet:

Keiner weiß das so genau!

Weder eure kleinen Wunder, noch ihr. Weder der Kinderarzt, noch irgendein schlaues Buch! Weder andere Mamas, noch Experten!

Außer natürlich Alle, die noch keine Kinder haben, die können immer auf Alles eine Erklärung zu finden! Aber das ist eine andere Geschichte ;)!

Ich habe mittlerweile gelernt, diese Tage zu nehmen, wie sie kommen!

SIE SIND SELTEN, aber wenn sie „zu Besuch kommen“, dann richtig. Meiner Kleinen dann noch“etwas Recht zu machen“, grenzt an ein unmögliches Wunder.Und doch, diese Tage, das habe ich mittlerweile gelernt, bringen unsere kleinen Wunder in ihrer Entwicklung maßgeblich „weiter“.Wenn sie etwas aus der Bahn wirft, sich ihre Welt von einer, auf die andere Minute anders anfühlt, was sollen sie denn tun?Mitteilen ist ihnen nur durch „protestieren“ möglich, meist eben durch weinen oder quängeln.

Für uns Mamas eine nervenaufreibende, anstrengende und nicht enden wollende Zeit.

Aber ehrlich liebe Mamas, diese Tage (ja, bei manchen sind es vielleicht Wochen) enden wieder und dann, dann ist alles so viel besser.

BESSER, weil das Baby dazugelernt hat!

BESSER, weil es eine neue Sicht auf Dinge(der Welt) erlangt hat.

BESSER, weil es weiß, meine Mama (und auch mein Papa) sind für mich da, wenn mich die Welt gerade überfordert.

BESSER, weil das Baby wieder gelernt hat,mit einer solchen Situation umzugehen, sie durchzusehen.

BESSER, weil die Welt wieder in geordneten Bahnen verläuft.

Und Mamas, genau diese Besserung habe ich immer wenn es „schwierig“ wird vor Augen. Natürlich, in manchen Situation, an „Wurmtagen“, schaue ich meine Kleine an und denke mir „ach Gott, was soll ich denn noch tun, um es dir erträglicher zu machen?“. Aber dann, auch an „solchen Tagen“, entkommt meiner Tochter doch noch ein kleines, aber so wunderschönes und aufrichtiges Lächeln, dass ich wieder alle Steine in Bewegung setzen würde, um ihr noch Eines zu entlocken…!

Was ich euch damit sagen möchte?

Nehmt sie hin, hinterfragt sie nicht!

Wurmtage sind in Ordnung, gehören zum Großwerden dazu und vergehen, so schnell wie sie gekommen sind (meist) wieder.

Ich schließe immer nur durch einen kurzen Check aus, dass meine Kleine körperlich etwas plagt!

Ansonsten kann ich ihr an diesem Tagen nur durch meine Zuwendung,meine Liebe, mit ein wenig Blödelein und mit Nähe „helfen“.

Verzweifelt nicht, liebt eure kleinen Wunder (auch wenn es schwer ist) an diesen Wurmtagen nur noch mehr 🙂!!

Aus ALT mach NEU!

Heute wieder einmal ein Näh-Beitrag 🙂

Wie wahrscheinlich bei jedem von uns, gehören Kleidungsstücke die nicht mehr getragen werden, zum Alltag dazu.

Meine Mama wollte jenes, aus dem ich wieder ein Stück für meine Tochter „zauberte“, eigentlich wegwerfen.

Aber warum?

So vieles kann daraus entstehen :)!

Kurz zur Geschichte warum gerade dieses Stück entstanden ist:

Ich bin eigentlich überhaupt keine „Kleider-Mama“. Meine Kleine trägt vermehrt Hosen.

Allerdings gibt es da doch das ein oder andere Kleid, an dem selbst ich nicht vorbeigehen kann. ABER es sind WENIGE :).

Darunter ziehe ich, auf Grund des Körpergefühls meiner Kleinen, ein Höschen an. Ein sogenanntes Windelhöshen. Ich möchte es unterwegs einfach nicht, wenn meine Kleine „umtenrum“ nur ihre Windel trägt. Ich gehe schließlich auch nicht sichtbar mit meiner Unterhose spazieren ;).

Spaß beiseite!

WINDELHÖSHEN sind SCHWER ZU FINDEN!

Und (fast) alles, was schwer zu finden ist, wird selbstgemacht :). Ein SCHNITTMUSTER fand ich nach einiger Zeit im Internet, einmal ausprobiert und für gut befunden. Ich verlinke es euch HIER.

Ich entschied mich, damit es auch länger passt, für die Größe 12-24 Monate. Allerdings musste ich feststellen, dass diese für meine Tochter, sammt Bündchen, noch um einiges zu groß war. Aber kein Problem, kleiner nähen geht ja bekanntlich leichter, als „größer“.

Das Schnittmuster für das Ballonkleid verlinkte ich euch bereits in einem anderen Beitrag, HIER kommt ihr zu diesem Blogbeitrag.

Ob meine Tochter sich in ihrem Kleid mit Windelhöshen wohlfühlt, werden die nächsten Tage zeigen, wenn sie es das erste Mal anziehen kann. Da das Wetter so schön warm bleiben soll, eilt es nicht und ich konnte es mit dem WUNDERDING Waschmaschine nochmals richtig durchwaschen.

Nein, ich wasche Stoffe nicht vor dem Nähen, sondern danach. Hier scheiden sich die Geister, ob das die richtige Vorgehensweise ist.. macht es wie ihr es für richtig haltet :).

Viel Spaß beim Nähen 🙂 – sollte es Mal nicht gelingen, denkt dran, nicht gleich aufgeben, alles braucht seine Zeit, auch Mamas ;).

Eingeschlichene Gewohnheiten

Ich möchte in diesem Beitrag über jene Gewohnheiten schreiben, die sich nicht bewusst, sonder Stück für Stück, ohne, dass man es wirklich bemerkt, einschleichen.

Und manchmal sind sie leider genau das, was man nicht wollte :).

In meinem Fall ist es vor allem jene Gewohnheit, die sich beim Zubettgehen eingeschlichen hat, ganz leise, über einige Wochen hinweg, immer mehr und mehr, ohne, dass es meinem Mann oder mir wirklich aufgefallen wäre.

Was uns aber dann doch auffiel war, dass sich unsere Kleine beim Einschlafen Abends in ihrem Bett immer öfter beklagte, wenn mein Mann und ich (oder auch nur einer von uns, je nachdem wer das Abendritual übernahm) das Zimmer verließ.

Bisher waren wir noch einige Minuten bei ihr geblieben, gaben ihr dann das Gute-Nacht-Bussi und verließen das Zimmer.

Bis wir ihr Bettchen „hinuntergestellt“ haben, um ein Hinausfallen zu vermeiden.

Damit fing das „ihr könnt doch nicht einfach gehen“ an..

..und damit kam auch wieder das Ausprobieren.

Ausprobieren, welches Ritual meiner Tochter, aber auch meinem Mann und mir, eine gewisse Ruhe beim Einschlafen gab.

Mein Mann und ich waren jedes Mal, als unsere Tochter lautstark nach uns verlangte, ihn ihr Zimmer gegangen. Wir gaben ihr meist ihren „Nucki“ wieder und verließen das Zimmer.

Über einige Wochen hinweg hat sich dabei aber ein „immer öfter nach uns verlangen“ eingestellt. OHNE, dass wir es bemerkt hätten!

Nun ja, was soll ich euch sagen, was einmal beim Einschlafen half, war Abends drauf schon wieder absolut nutzlos.

Meine Vermutung:

Meiner Kleinen macht es zu schaffen, sich vom Tag zu verabschieden, so viel elebte sie und will die Welt eigentlich noch weiter erkunden..

..das geht, wenn sie hundemüde ist, allerdings nicht (mehr).

Was tun wir nun?

Wie gesagt,wir haben einiges ausprobiert.

Von gemeinsam einschlafen, neben ihrem Bett bleiben, oder auch immer wieder zu ihr zu gehen…

…geholfen hat davon nichts!

Mittlerweile entschied ich für mich, was ich als Mama als vertretbar und für meine Tochter als annehmbar halten würde! Denn eines ist klar, es muss für Alle passen!

Wie sieht unser neues Ritual aus?

Ich bleibe, nach dem Umziehen und Duschen noch ein bisschen in ihrem Zimmer. Gemeinsam kuscheln wir uns in einen gemütlichen Ohrensessel und schauen uns ganz,ganz intensiv an. Ich liebe es übrigens hier auch, ihren Geruch einzuatmen :).

Manchmal erzähle ich ihr ganz leise, wie schön ich es finde, ihre Mama zu sein und gemeinsam lassen wir den Tag nochmals Revue passieren ..!

Danach, nein, sie schläft (meist) noch nicht, lege ich sie in ihr Bettchen.

Eine kleine Demonstration ihrerseits ist meist vorprogrammiert. Sie kann r kurz, aber ziemlich lautstark klagen!

ABER nach einigen Minuten beklagte sie sich dann genug und findet (meist) in den Schlaf.

Ja, einige Mamas denken sich bestimmt, dass ich bei ihr im Zimmer bleiben sollte oder Ähnliches, damit sie einschlafen kann.

Glaubt mir, DAS HABE ICH VERSUCHT! Zielführend war es allerdings (wenn überhaupt) nur einen Abend..!

Also, ich schreibe hier nicht von einem Patentrezept, sondern darüber, dass sich (ungute) Gewohnheiten einschleichen können und man dann sehr lange Zeit benötigt, um diese wieder zu einer geordneten Routine zu bringen.

Bleibt dran liebe Mamas, schaut euer Wunder an, „blödelt“ gemeinsam, lacht und kuschelt ganz viel, dann ist der Stress Abends (oder wann auch immer) nur noch „ein bisschen“ schlimm ;)!

Nähen macht süchtig..

..aber das Gute dabei, es entstehen tolle Sachen :)!

Gestern Abend nahm ich mir eigentlich nur vor, meine neu gekauften Stoffe (es waren 3 an der Zahl) zuzuschneiden, damit ich sie in den kommenden Wochen zu einem fertigen Kleidungsstück nähen konnte.

Ich entschied mich diesmal für ein T-Shirt, welches ich noch nie vorher genäht hatte, eine lange, sowie eine kurze Pumphose und ein Ballonkleid, welches ich schon seit Ewigkeiten nähen möchte.

Lange und kurze Pumphosen nähte ich ja schon einige, Schnittmuster findet ihr hier:

*lange Pumphose

*kurze Pumphose

Diesmal wollte ich mich aber über etwas Neues trauen. Bisherige Versuche, Oberteile für meine Tochter zu nähen, endeten nie so, dass ich mit dem Ergebnis zufrieden war. Das sollte diesmal anders sein!

Mein Mann meinte, ich solle mich an einem T-Shirt versuchen…

…ehrlich gesagt, hatte ich darauf nur wenig Lust, da eben die vergangenen Versuche, Oberteile für meine Tochter zu nähen, eher nach hinten losgingen!

ABER, ich traute mich trotzdem drüber-und ich denke, dass das Ergebnis in Ordnung ist :).


Hier seht ihr ganz oben das entstandene T-Shirt. Links ist das fertige Ballonkleid, und rechts die beiden Pumphosen.

HIER verlinke ich euch das Video zum T-Shirt, mit der Schnittanleitung und der Anleitung-einfach toll und verständlich gemacht!

Vielleicht traut auch ihr euch über ein Nähstück, welches ihr schon lange vor euch herschiebt,nur zu!

Mein nächstes Projekt ist übrigens ein Sommerkäppchen mit Schirm, Mal sehen, ob und wann ich es verwirkliche-ich halte euch auf dem Laufenden:)!