Grundsätzlich habe ich euch in zwei älteren Beiträgen (1. Beitrag, 2.Beitrag) schon zu unserem Einschlafritual auf dem laufenden gehalten.
Nun bekommt meine Tochter seit etwa einem Monat Breikost. Mit dem Abendbrei haben wir erst zwei Wochen später begonnen.
Bereits bevor wir mit fester Nahrung angefangen haben, hat sich das Einschlafritual meiner Kleinen verändert.Nicht von heute auf morgen, sondern gemeinsam!
Wie läuft es nun ab?
- Etwa um 18.30 Uhr bekommt meine Tochter ihren Abendbrei. Hier kosten wir uns noch durch die Vielfalt hindurch, meist schmeckt er ihr jedoch sehr gut.
- Danach kann sie (nur mit Body bekleidet-da so die Bewegungsfreiheit besser gegeben ist) noch ein wenig spielen.Hier sind ihre Füße das beste und interessanteste Spielzeug.
- Während des Spiels merke ich dann schon, wie sie ein wenig ruhiger wird und beginnt,ihre Augen zu reiben. DAS IST FÜR MICH DAS SIGNAL ;)!
- Gemeinsam räumen wir noch ihre Spielzeuge weg, sammeln ihre Spucktücher ein, die wir den ganzen Tag irgendwo im Haus verteilt haben :D.
- Danach gehen wir in ihr Zimmer, dort wird sie gewickelt.
- Ich mache, im Gegensatz zu meinem Mann, keine großen Faxen beim Schlafanzug anziehen. Trotzdem klappt es bei mir und meinem Mann gleichermaßen gut! Sie kennt also mittlerweile den Unterschied :)!
- Anschließend lege ich sie in ihr Bett, sie bekommt nach wie vor noch ihr Abendfläschchen. Dieses umfasst, im Gegensatz zu früher, nur noch die halbe Menge.
- Danach bekommt sie ihren „Nucki“ und ihren Stoffkäfer und ich decke sie zu.
- Während des ganzen „Prozesses“ in ihrem Bett, hört sie das „Wiegenlied von Brahms“, das zufällig in ihrer Spieleule eingespeichert war.
- Ich bleibe noch etwa 10 Minuten bei ihr. Manchmal strampelt sie noch so wild, dass sie ihren Nucki verliert, da bin ich dann stets zur Stelle. Ihren Schnuller benötigt sie NUR beim Einschlafen.
- Wenn ich merke, dass ihr Atem ruhiger wird, sie schon am einschlafen ist, gebe ich ihr immer noch das obligatorische „Gute-Nacht-Bussi“ und verlasse ihr Zimmer.
- Meist hören mein Mann und ich sie noch ein wenig „brabbeln“, manchmal ist sie aber sofort eingeschlafen.
Grundsätzlich gehen mein Mann und ich nur dann nochmals zu ihr ins Zimmer, wenn wir merken, dass sie das Einschlafen alleine noch nicht schafft. Hier setze ich mich dann nochmals zu ihr, warte wieder einige Minuten. Fast immer ist es aber der fehlende Nucki, der durch das brabbeln verloren gegangen ist, den ich meiner Tochter wieder gebe. Meist ist es damit schon getan.
Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel!

Gerade zahnt meine Tochter, da sind nicht nur die Nächte unruhiger,sondern dauert auch das Einschlafen länger und ist für sie anstrengender. Aber auch hiervon werde ich euch in einem weiteren Beitrag berichten :).
Meist schläft sie dann einige Stunden durch, je nach Abendbrei und Verfassung braucht sie einmal,oder zweimal nachts ein Fläschchen. Im Anschluss daran, schläft sie (fast immer!) problemlos und sehr schnell wieder ein.
Ich bin mir sicher, dass ich euch noch einige „Updates“ schreiben werde, da dies noch nicht unser endgültiges Ritual sein wird ;).
Ich hoffe ich konnte euch nicht nur einen Einblick bin unser Schlafritual geben, sondern den ein oder anderen Eltern eine Möglichkeit aufzeigen, wie es bei uns (und vielleicht ja auch bei ihnen) funktionieren kann.









