Einschlafen mit Abendbrei

Grundsätzlich habe ich euch in zwei älteren Beiträgen (1. Beitrag, 2.Beitrag) schon zu unserem Einschlafritual auf dem laufenden gehalten.

Nun bekommt meine Tochter seit etwa einem Monat Breikost. Mit dem Abendbrei haben wir erst zwei Wochen später begonnen.

Bereits bevor wir mit fester Nahrung angefangen haben, hat sich das Einschlafritual meiner Kleinen verändert.Nicht von heute auf morgen, sondern gemeinsam!

Wie läuft es nun ab?

  • Etwa um 18.30 Uhr bekommt meine Tochter ihren Abendbrei. Hier kosten wir uns noch durch die Vielfalt hindurch, meist schmeckt er ihr jedoch sehr gut.
  • Danach kann sie (nur mit Body bekleidet-da so die Bewegungsfreiheit besser gegeben ist) noch ein wenig spielen.Hier sind ihre Füße das beste und interessanteste Spielzeug.
  • Während des Spiels merke ich dann schon, wie sie ein wenig ruhiger wird und beginnt,ihre Augen zu reiben. DAS IST FÜR MICH DAS SIGNAL ;)!
  • Gemeinsam räumen wir noch ihre Spielzeuge weg, sammeln ihre Spucktücher ein, die wir den ganzen Tag irgendwo im Haus verteilt haben :D.
  • Danach gehen wir in ihr Zimmer, dort wird sie gewickelt.
  • Ich mache, im Gegensatz zu meinem Mann, keine großen Faxen beim Schlafanzug anziehen. Trotzdem klappt es bei mir und meinem Mann gleichermaßen gut! Sie kennt also mittlerweile den Unterschied :)!
  • Anschließend lege ich sie in ihr Bett, sie bekommt nach wie vor noch ihr Abendfläschchen. Dieses umfasst, im Gegensatz zu früher, nur noch die halbe Menge.
  • Danach bekommt sie ihren „Nucki“ und ihren Stoffkäfer und ich decke sie zu.
  • Während des ganzen „Prozesses“ in ihrem Bett, hört sie das „Wiegenlied von Brahms“, das zufällig in ihrer Spieleule eingespeichert war.
  • Ich bleibe noch etwa 10 Minuten bei ihr. Manchmal strampelt sie noch so wild, dass sie ihren Nucki verliert, da bin ich dann stets zur Stelle. Ihren Schnuller benötigt sie NUR beim Einschlafen.
  • Wenn ich merke, dass ihr Atem ruhiger wird, sie schon am einschlafen ist, gebe ich ihr immer noch das obligatorische „Gute-Nacht-Bussi“ und verlasse ihr Zimmer.
  • Meist hören mein Mann und ich sie noch ein wenig „brabbeln“, manchmal ist sie aber sofort eingeschlafen.

Grundsätzlich gehen mein Mann und ich nur dann nochmals zu ihr ins Zimmer, wenn wir merken, dass sie das Einschlafen alleine noch nicht schafft. Hier setze ich mich dann nochmals zu ihr, warte wieder einige Minuten. Fast immer ist es aber der fehlende Nucki, der durch das brabbeln verloren gegangen ist, den ich meiner Tochter wieder gebe. Meist ist es damit schon getan.

Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel!

Gerade zahnt meine Tochter, da sind nicht nur die Nächte unruhiger,sondern dauert auch das Einschlafen länger und ist für sie anstrengender. Aber auch hiervon werde ich euch in einem weiteren Beitrag berichten :).

Meist schläft sie dann einige Stunden durch, je nach Abendbrei und Verfassung braucht sie einmal,oder zweimal nachts ein Fläschchen. Im Anschluss daran, schläft sie (fast immer!) problemlos und sehr schnell wieder ein.

Ich bin mir sicher, dass ich euch noch einige „Updates“ schreiben werde, da dies noch nicht unser endgültiges Ritual sein wird ;).

Ich hoffe ich konnte euch nicht nur einen Einblick bin unser Schlafritual geben, sondern den ein oder anderen Eltern eine Möglichkeit aufzeigen, wie es bei uns (und vielleicht ja auch bei ihnen) funktionieren kann.

Eine neue Trage ist eingezogen..

..und macht meine Tochter und mich sehr glücklich :)!

Die Trage, welche ich euch in diesem Beitrag vorgestellt habe, war für die Anfangszeit super. Allerdings merkte ich beim Tragen in den letzten Wochen (da meine Tochter natürlich auch schwerer wurde) dass, egal wie fest ich sie band, meine Kleine beim Nachhause kommen deutlich “ nach unten gerutscht“ war, sich der Bindegurt also gelockert hatte.

Zudem bemerkte ich auch eine zusätzliche Belastung meines Rückens, die ziemlich sicher durch das Hinunterrutschen verursacht wurde.

Mein Mann war zudem mit der Bindevariante unserer Trage nie wirklich zufrieden-wir machten uns also auf die Suche nach einer neuen, leistbaren und vor allem für unsere Anforderungen passenden Trage.

Das Internet ist voll von unzähligen teueren, günstigen, farbenfrohen und auch gut bewerteten Tragen…

… ich beschloss, online zu bestellen, mit der Option, diese Zuhause ausprobieren zu können und im Falle der Fälle, auch zurück zu schicken!

Erstaunlicher Weise entschied ich mich relativ schnell für eine Trage der Marke „Gogaku„.

Warum sprach mich diese Trage an?

  • Das Design (welches ich mir aus ziemlich vielen aussuchen konnte) gefiel mir auf Anhieb.
  • Die gepolsterten Schulterträger, welche meinen Rücken hoffentlich entlasten könnten.
  • Das „Sonnensegel“, welches man sehr schnell anbringen konnte.
  • Die vorhandenen Taschen auf der Trage für Kleinigkeiten-und davon habe ich jede Menge ;).
  • Die Möglichkeit diese Taschen auch abzippen zu können.
  • Und schlussendlich vor allem der Preis!!!

Als ich die Trage erhielt, war meine Aufregung groß.Sofort wollte ich sie mit meiner Tochter „testen“ und was soll ich euch sagen..

.. ICH WAR BEGEISTERT!

Alle oben genannten Punkte, die bereits vorab mein Interesse weckten, wurden zur Gänze bestätigt.

Meine Kleine fühlte sich in der Trage auf Anhieb sehr, sehr wohl und liebt es, damit mit mir spazieren zu gehen. Mir erleichtert sie den Alltag, da ich die Trage sehr schnell anlegen kann und mir während des Spaziergangs keine Sorgen machen muss, dass meine Tochter “ hinunterrutscht“. Auch meinem Rücken geht es beim Tragen gut, natürlich merke ich das Gewicht meiner Kleinen, aber es ist wesentlich entspannter, als mit unserer „alten“ Trage.

Auch meinem Mann gefällt die Trage besser, der Bauchgurt passt auch für ihn super. Zudem kann er die Trage sehr rasch an seinen Körper anpassen und anlegen.

Einziger, wichtiger Hinweis, die Trage ist erst ab frühestens 5kg zu verwenden.

Es gibt für diese Trage keinen Neugeborenen-Einsatz. Daher war die Wahl der „ersten“ ,sowie auch der jetzigen Trage für uns genau richtig :)!

Meine „alte“ Trage der Marke „Fräulein Hübsch“, welche ich bereits gebraucht erworben habe, verkaufte ich ebenfalls über das Internet weiter. Preislich war ich sehr überrascht, da ich kaum „Verlust“ machte und die Trage fast zum Einkaufspreis (den ICH bezahlt hatte) weiterverkaufen konnte. Hoffentlich macht sie jetzt eine andere Familie glücklich!

Am Ende des Beitrags weise ich natürlich wieder darauf hin, dass ich keinerlei Werbung für eine Trage machen möchte, oder dadurch andere Tragen negativer bewerte.

Für UNS ist diese Trage genau passend und wir sind sehr zufrieden damit!

Update Übergangshaube SCHNITTMUSTER

Vor einigen Tagen ließ ich euch an meiner neuesten Errungenschaft teilhaben: der Übergangshaube mit Ohrenschutz,welche ich für meine Tochter genäht habe.

Heute möchte ich euch das Schnittmuster und die Erklärung,welche ihr beim Schnitt findet, verlinken und hoffe, ihr habt damit genauso Freude beim Nähen wie ich :D!

Schnittmuster Haube und Erklärung

Viel Spaß!

Eine App die der Himmel schickt…

…oder einfach nur: Hier bin ich schon wieder!

Vor einigen Tagen machte mich mein Mann, ziemlich beiläufig, darauf aufmerksam, dass ich meine Blogbeiträge auch mittels einer App veröffentlichen kann.

Ich habe über diese Möglichkeit ehrlich gesagt nie nachgedacht, aber dass es damit für mich wesentlich leichter wird Beiträge zu verfassen, fand ich sehr spannend. Also lud ich mir nicht nur die App hinunter, ich befasste mich auch mit den Funktionen.

Was soll ich euch sagen, ich war ziemlich begeistert von den Funktionen und versuchte mich an meinem ersten Beitrag! Den Eintrag zu meinem Hobby „Nähen“ habe ich bereits in der App verfasst :). Ich denke nicht,dass ihr einen Unterschied zu meinen anderen Blogbeiträgen seht..oder?

Warum ist die App eine Erleichterung beim Bloggen?

Kurz gesagt, weil ich es immer und überall erledigen kann!

Habe ich eine Idee, muss ich nicht warten, bis ich Zeit habe, um mich an meinen Laptop zu setzen. Zudem kann ich es auch „schneller“ erledigen. Sollte ich mit einem Beitrag nicht fertig werden (wenn meine Tochter beispielsweise schläft), dann wird dieser automatisch in der App gespeichert und ich kann ihn weiterführen, wenn es die Zeit wieder zulässt!

Auch das Hochladen der Fotos erleichtert mir die App extrem. Bisher fotografierte ich mit meinem Handy, schickte mir das Foto per Mail und lud es schlussendlich für meinen Blogbeitrag ins Web. Hier geht alles vom Smartphone aus – und das in nur wenigen Sekunden.

Eigentlich sind alle Funktionen, welche in der Web-Version verfügbar sind, auch in der App enthalten :).

Ihr werdet also jetzt öfter von mir hören, der App sei Dank :D.

Hauben-Mamas Hobby nimmt Gestalt an

Wie ihr ja bereits wisst, habe ich seit der Geburt meiner Tochter das Nähen für mich entdeckt.

In diesem Beitrag schrieb ich ja bereits über mein neues Hobby und habe auch einige Schnittmuster mit euch geteilt.

Was war meine neueste Aufgabe?

Als es nun ein wenig wärmer wurde, begab ich mich auf die Suche nach einer „Übergangshaube“ für meine Tochter. Ich wollte eine Haube finden, die die Ohren der Kleinen schützt, aber trotzdem nicht zu warm ist, da sie vor allem im Kinderwagen gut geschützt ist.

Ich suchte, suchte und suchte….

… und fand einfach nichts passendes!

Also beschloss ich, die Haube nach meinen Vorstellungen selbst zu nähen!

Natürlich habe ich bereits einige Hauben (Wendebeanies) für meine Kleine genäht, allerdings hatten sie keine extra „Erweiterung“ für die Ohren meiner Tochter. Aber gerade das war mir sehr, sehr wichtig. Oft dreht sie sich schnell, die Haube verrutscht und die kleinen Ohren sind Wind und Wetter ausgesetzt. Bisher richte ich ihr die Haube zwar immer wieder gerade, das hat sie allerdings überhaupt nicht gerne ;).

Im Internet fand ich lange kein geeignetes Schnittmuster, welches eben auch die Ohrenerweiterung berücksichtigte. Doch nach etlichen Tagen der Suche, habe ich sie gefunden :)!

Zwar in einer kleinen Größe (Kopfumfang eher für Neugeborene), aber mit ein wenig mehr Nahtzugabe passt sie meiner Tochter super!

Ihr seht hier nicht nur die Hauben mit Ohrenerweiterung, sondern auch die herkömmlichen Wendebeanies.

Ich verlinke euch das Schnittmuster mit Quellenangabe (Erklärung findet ihr dann auf der verlinkten Website) in den nächsten Tagen!

Viel Spaß beim Nachnähen 😀

Breikost – eine richtige „Wissenschaft“

Hier bin ich wieder 🙂

Ihr könnt sicher sein, dass ich versuche jede freie Minute über einen Blogeintrag nachzudenken, doch bis ich ihn dann online stelle, vergehen oft Tage! ABER heute ist es wieder soweit.

Im letzten Beitrag schilderte ich, dass meine Tochter begann B(r)eikost zu essen und versprach euch gleichzeitig, den genauen Ablauf niederzuschreiben, wenn es die Zeit zulässt.

Wie ich den B(r)eikoststart begonnen habe, schrieb ich euch bereits im vergangenen Beitrag. Hier möchte ich euch einen Einblick in den Speiseplan meiner Tochter und einige Probleme (die bei uns aufgetreten sind) geben.

Die ersten Tage..

..waren nicht nur sehr aufregend, sondern eine riesige Umstellung für alle Beteiligten. Ich bin als Mama sehr kopflastig an das Thema gegangen. Aus heutiger Sicht finde ich diese Herangehensweise aber (für uns!) richtig, denn so konnte ich versuchen immer einen Schritt weiter zu denken:

  • Wann bekommt meine Tochter am besten ihren Brei?
  • Wie oft täglich passt eine Breimahlzeit für uns?
  • Wie und wann bekommt sie ein Fläschchen und kommt damit unsere Routine ins Wanken?
  • Was isst sie gerne/mag sie nicht so gerne?
  • Welche Ess-Routinen sind mir wichtig?

 

Langsam  beantwortet sich jede Frage!

Mittlerweile bekommt meine Tochter (UND ja ich weiß, dass „normalerweise“ zu Beginn nur die Mittagsmahlzeit ersetzt wird!) morgens, mittags und abends eine Breimahlzeit. Seit einigen Tagen auch noch einen Fruchtsnack (ein Fruchtmus) Vormittags und Nachmittags.

Unser derzeitiger Speiseplan sieht (ungefähr, je nach Tagesvorhaben) so aus:

  • Morgendbrei (eher sättigend, oder Milchbrei) nach dem Aufstehen
  • Vormittagssnack (Fruchtmus)
  • Mittagsbrei (typische Mischungen, mehr beschreibe ich weiter unten im Beitrag)
  • Fläschchen (nach wie vor PRE Nahrung)
  • Nachmittagssnack (Fruchtmus)
  • kleines Fläschchen (PRE)
  • Abendbrei („Gute Nacht Brei“ – mehr weiter unten)

Brei.jpg

Zu den Vorlieben und Abneigungen…

Meine Tochter isst mit großer Begeisterung!

Das freut mich jeden Tag aufs Neue, daher gebe ich mir auch große Mühe das Essen für sie so angenehm und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Weiters darf sie immer mehr selbstständig erledigen – das Fläschchen Wasser (das uns den ganzen Tag begleitet) hält sie seit einigen Tagen selbstständig und mit etwas Hilfe gelingt das Trinken schon super!

Begonnen haben wir die Breikost mit Karotten und Kürbis. Beides schmeckt meiner Tochter bestens. Pastinaken hingegen  (ebenfalls zu Beginn) waren nicht ihr Fall und wurden aus unserem Speiseplan gestrichen.

Kartoffeln habe ich ziemlich früh „eingeführt“ – eine eher schlechtere Idee, da diese durch ihre Stärke Probleme im Magen-Darm-Trakt verursachen können- mittlerweile verträgt sie meine Kleine aber ohne Probleme.

Mais und Kalb sind nach einem einzigen Mal kosten überhaupt nicht ihr fall – Hühnchen hingegen liebt sie.

Bei UNS hat „Buttergemüse“ und „Süßkartoffel/Rind“ zu Problemen geführt – daher bekommt sie meine Tochter (mittlerweile isst sie seit guten 3 Wochen) erst wieder zu einem späteren Zeitpunkt. ABER dies kann natürlich bei jedem Baby andere Auswirkungen haben :).

Mein selbsthergestellter Brei (Karotte/Zucchini) wurde zwar von meiner Kleinen gegessen, ihre Lieblingsspeise wird er aber nicht – ich probiere daher weiter aus :).

Der Abendbrei war ein ziemlich großes Thema – bis wir den von Bebevita fanden :).

Hier weise ich wieder darauf hin, dass ich keinerlei Werbung betreibe, sondern nur UNSERE Vorgehensweise und Produkte vorstelle!

Grießbrei schmeckte meiner Tochter zwar, sättigte sie aber nicht wirklich länger als das Abendfläschchen. Daher suchten wir nach weiteren Alternativen – und fanden den Abendbrei zum Anrühren. Dieser schmeckt meiner Kleinen nicht nur richtig gut (Keks/Banane Geschmack), sondern sättigt (bis jetzt) auch deutlich länger.

Tipps und Tricks

Oftmas finde ich die Konsistenz der Breie etwas fest. Ich mische dann immer Wasser hinein und rühre gut um. Beim Geschmack sollte dies keinen Unterschied machen.

Von der Menge her würde ich jedem raten, zu Beginn nie das ganze Gläschen aufzuwärmen, sondern nur kleinere Portionen hinauszunehmen. Nachschlag gibt es bei uns aber immer, wenn meine Kleine noch Hunger hat :).

Auf ausreichend Wasserzufuhr während des gesamten Tages achte ich besonders. Für mich gehört es nicht nur während des Essens, sondern „immer“ dazu – meine Tochter nimmt dies mittlerweile gut an und durch das „selbst“ Trinken gefällt es ihr natürlich noch besser!

Ich bin, nach einem Tag der Breikost, auf ein „Ganzkörperlätzchen“ umgestiegen, da mich die „Sauerrei“ auf der Kleidung ziemlich unrund wirken ließ. Mittlerweile kann ich damit aber gut umgehen, der Waschmaschine sei dank J.

Zum Brei (den meine Tochter in ihrem Hochstuhl bekommt), lege ich (als Tipp meiner Mama) immer einen nassen Waschlappen dazu, sollte wieder einmal ein wenig mehr Brei daneben gegangen sein (als im Mund gelandet ist), kann man damit schnell Abhilfe schaffen.

Nach JEDER Mahlzeit gehen wir gemeinsam Händewaschen, danach sieht sich meine Tochter liebend gerne in den Spiegel – eine Routine mit der ich blendend leben kann :).

 

Ich hoffe, ich konnte euch einen guten und überschaubaren Einblick in unsere Brei-Routine geben. Solltet ihr Fragen oder weitere Tipps haben, freue ich mich über einen Kommentar!

 

Update „Mein neues Hobby“

Bereits im Beitrag „Mamas neues Hobby“ habe ich euch einen Einblick in meine „Nähkünste“ gegeben.

Wenn ich es wieder einmal schaffe einige Minuten Zeit für mich zu finden, dann fertige ich die nächsten Stoffschnitte an und schaffe es (wenn meine Tochter Erbarmen hat) einige Tage später, diese auch zu einem Stück zu fertigen.

Hier habe ich für meine Tochter 4 Hosen genäht, das Schnittmuster findet ihr am Ende DIESES Beitrags.

Hose.jpg

Ich bin mächtig stolz, denn alle dieser vier Stücke passen meiner Tochter :D!

 

Die Zeit der Stille

Oder anders gesagt, ich habe lange nichts mehr von meiner Tochter und mir auf den Blog gesetzt. Dafür gibt es einen guten Grund!

Seit etwa einer Woche isst meine Tochter „feste Nahrung“.

Dies hat einige Vorlaufzeit meinerseits gebraucht, damit diese „wichtige Sache“, dieser nächste große Schritt im Leben meiner Tochter (und auch in dem meines Mannes und mir) gut durchdacht und für Alle erfolgsversprechend wird.

Ich möchte euch im folgenden Blogeintrag an meinen Überlegungen, Sorgen und auftretenden Problemen teilhaben lassen und euch auch berichten, wie der B(r)eikost-Start für meine Tochter (und alle Beteiligten) abgelaufen ist.

Wieder möchte ich darauf hinweisen, dass ich hier nicht „diesen einen richtigen Weg“ beschreibe, sondern jenen, der für uns als Familie gut passt.

Gedanken vor „dem großen Tag“:

Lustig zu erwähnen ist, dass sich mein Mann und ich eigentlich keinen Stress mit dem B(r)eikost-Start machen wollten. Wir ließen die Zeit vergehen, ich hörte mich bei anderen Eltern immer wieder um, habe aber beschlossen, dass ich es merken würde, wenn meine Tochter nach fester Nahrung verlangt.

So war es auch!

Sie sah meinem Mann und mir beim Essen immer interessierter zu, verfolgte den Weg der Gabel vom Teller in den Mund und ahmte Kaubewegungen immer mehr nach. Daher wusste ich, dass „in den nächsten Wochen“ der große Tag kommen wird.

Ich las mich, durch eine andere Mama auf das Thema aufmerksam geworden, in die BLW Methode (Baby Led Weaning) ein , ein Beginn ohne Breikost, sondern mit fester Nahrung, angepasst an das Thempo des Kindes, hörte sich vorerst gut an.

Wie ging ich also vor..?

Das Buch gelesen, total inspiriert, drückte ich meiner Tochter eine gekochte Karotte in die Hand – und was geschah – sie zermanschte die Karotte und nichts davon landete in ihrem Mund. Aber ihr Interesse war geweckt. Der Methode von oben nach, war dies nichts besonders und somit bekam sie am Tag darauf wieder eine gekochte Karotte (nach dem Rat meines Kinderarztes, blieb ich einige Tage bei einem Lebensmittel, um Allergien ausschließen zu können!!). Diesmal nahm sie diese kurz in die Hand, sah mich mit großen Augen an und wurde ziemlich grantig – wahrscheinlich weil sie essen wollte, es aber alleine nicht schaffte.

Ich ging an diesem Abend in mich. So wie es jetzt lief, machte es nicht nur meine Tochter unglücklich, sondern auch mich!

Also entschied ich mich, einen Brei auszuprobieren.

Und damit schaffte ich alles „unglücklich-sein“ aus der Welt!

Gläschen.jpg

Wie ging ich mit der Breikost um?

Ich begann mit Karottenbrei, ¼ Gläschen für eine Mahlzeit erschien mir für den Anfang genug.

Und NEIN, zum Thema Brei las ich kein einziges Buch, keinen einzigen Beitrag im Internet. Ich verließ mich ausschließlich auf meinen Instinkt und meine Tochter!!

Es war absolut die richtige Entscheidung! Natürlich sprach ich mit anderen Mamas, hörte wie sie diesen Schritt angingen und bewältigten. Ich nahm mir aber immer nur das mit, was ich für uns, als Familie, umsetzbar fand.

Meine Tochter bekommt mittlerweile nachwievor eine Breimahlzeit am Vormittag und eine nachmittags (abends). Und JA ich weiß, dass Babies normalerweise nur eine Mahlzeit zu Mittag bekommen – allerdings würde dann ausschließlich ich meiner Tochter Brei geben, mein Mann hätte dazu keine Chance.  Mit „unserer“ Vorgehensweise gebe ich ihr den Vormittagsbrei, mein Mann ihr den Nachmittagsbrei – als Familie für uns die beste Lösung :)!

Mittlerweile isst sie allerdings ein „kleines Gläschen“ Brei vollkommen auf und trinkt danach manchmal sogar noch ein Fläschchen – wir sind also wirklich gerade in einer Findungsphase. Es wird noch Wochen dauern, bis man von einer „ersetzten Mahlzeit“ sprechen kann – aber der erste Schritt ist getan!

Wichtig bei der Breikost, aber auch bei der BLW-Methode ist, dass die Babies zum Essen trinken. Egal ob Tee oder Wasser. Ich habe mich allerdings für Wasser entschieden, weniger Aufwand und ein guter Meilenstein für das weitere Leben 🙂!

Unser Essensritual werde ich in einem der kommenden Beiträge für euch niederschreiben – lasst mir damit bitte Zeit, auch ich muss diesen tollen neuen Schritt mit meiner Tochter genießen.

Zum Ende nochmals zur BLW-Methode, die für mich keineswegs „abgehakt“ ist. Sie hat zur gegebenen Zeit einfach nicht zu meiner Tochter und mir gepasst. Auf jeden Fall möchte ich in den kommenden Wochen nochmals auf feste Nahrung zurückkommen und sehen, ob nun der passende Zeitpunkt gekommen ist. Wenn nicht, dann befindet sich dieser eben noch in der Zukunft. Ich halte euch auch darüber auf dem Laufenden :)!

Die Sache mit dem Zahnen…

… zieht sich mächtig in die Länge.

Bereits mit etwa drei Monaten merkte ich, dass meine Tochter von einem auf den anderen Tag sehr viel speichelte. Anfangs dachte ich noch nicht direkt an die Zähne, eher an eine „neue Entwicklungsphase“. Als sie dann aber zunehmend ihre Finger, ihre Kleidung und schlussendlich auch ihre Spielzeuge in den Mund steckte, nahm ich an, dass sie zu zahnen begann. Der Kinderarzt bestätigte meine Annahme.

Weiters merkte er an, dass nun die Zeit für Beißringe und Kauspielzeug beginnen würde. Natürlich hatte ich dieses schon zuhause, bot es meiner Tochter auch an.

Nur leider interessierte sie dieses nicht ansatzweise.

Wie also konnte ich sie in dieser Phase unterstützen?

Ich kaufte anderes Beißspielzeug in der Hoffnung, dass sie dieses annehmen würde. Das Spielzeug legte ich sogar in den Kühlschrank, damit es ihr vielleicht das unangenehme Gefühl ein wenig nahm.

ABER auch das war anscheinend nicht das Richtige für sie.

Mir war natürlich klar, dass es vollkommen in Ordnung ist, wenn sie „nur“ ihre Finger bzw. ihre Faust in den Mund nahm, um sich damit ein wenig zu beruhigen. Trotzdem wollte ich nicht so schnell aufgeben…

…also kaufte ich wieder anderes Beißspielzeug.

Und siehe da – ich fand das Richtige für meine Tochter!

mde

Ich muss zugeben, dass ich diesen Beißring der Marke NUK bisher noch nicht gekauft hatte, weil er mir schlicht und ergreifend nicht gefiel und meines Erachtens nur wenig Aufforderungscharakter für Babys hatte.

Für meine Tochter aber war es genau das Richtige. Die anderen zwei Beißringe, die ebenfalls im Paket enthalten waren, mochte sie Anfangs überhaupt nicht.  Ausschließlich der „durchsichtige“ Beißring machte sie glücklich und zufrieden. Oft kaute sie mehr als 10 Minuten daran herum.

Warum aber ist ausschließlich dieser Beißring so toll für meine Tochter?

  • Weil er als erster (und bisher einziger) Ring biegsam ist.
  • Weil die Form gut greifbar ist.
  • Weil der „Knubbel“ gut in den Mund passt und die „Trefferquote“ dafür sehr hoch ist.
  • Weil das Material (im Gegensatz zu den Beiden anderen im Paket) den Speichel gut „verwertet“.

Wieder möchte ich darauf aufmerksam machen, dass dieser Blogbeitrag aus Sicht meiner Tochter und mir geschrieben ist. Für SIE (und in Folge auch für mich) passt dieser Beißring sehr gut.

Keineswegs soll es die Qualität und Quantität anderer Artikel mindern!

 

Zum Schluss sei erwähnt, dass meine Tochter noch immer keinen Zahn bekommen hat, sie aber ihren Beißring noch heiß und innig liebt. Mittlerweile können wir ohne diesen das Haus nicht mehr verlassen – aber auch alle anderen Dinge (egal ob ihr Spucktuch, oder die Schlaufe der Spieluhr) wird gehörig mit dem Mund und der Zunge erkundet.

Ich würde mich über das ein oder andere Kommentar mit euren Erlebnissen rund um Beißringe und Zahnen freuen :).

Mamas neues Hobby

Ja, natürlich ist meine Tochter der Mittelpunkt meiner Welt, trotzdem, auch als Mama brauche ich manchmal (und ja, die Zeit ist sehr begrenzt) Zeit für mich.

Vor der Schwangerschaft hatte ich einige Hobbies, die ich so jetzt, mangels Zeit oder auch Willen, nicht mehr durchführen kann und möchte. Seit meine Tochter allerdings das Licht der Welt erblickt hat, überkam mich das Bedürfnis sie mit „Handmade Kleidung“ zu „beglücken“ :)!

Ich begann also zu NÄHEN. Kurz zu meinen Näherfahrungen vor der Schwangerschaft – diese waren nicht vorhanden. Ich habe sogar noch meine Handarbeitslehrerin im Ohr, die mir in unserer letzten Werkstunde nahelegte, mir bitte, sich um meine Gesundheit sorgend, nie eine Nähmaschine zuzulegen. Nun ja, heute würde sie wahrscheinlich erstaunt sein, was ich mit diesem „Mördergerät“ so alles hinbekomme!

Natürlich sind nicht alle Versuche zielführend gewesen. Oft (ja, wirklich oft) war ich entmutigt, wenn ein Schnittmuster schlussendlich nicht annähernd so aussah, wie auf dem Beispielbild. Trotzdem setzte ich mich wieder an die Maschine, schnitt Stoffe zurecht und versuchte erneut mein Glück. Und siehe da, manchmal gelingt ein tolles Outfit für meine Tochter!

Angefangen habe ich mit dem Nähen von Hosen, noch ohne Schnittmuster und mit keiner Näherfahrung. Nun, was soll ich euch sagen, diese Hosen wird meine Tochter wohl einmal ihren Puppen anziehen können :)! Nach den Hosen fing ich an mich an Pullovern zu versuchen, auch hier kreierte ich eher Puppenkleidung, statt Kleidung für meine Tochter…

… ABER ich machte weiter!

Und ich wurde immer besser!

Mittlerweile nähe ich ausschließlich mit Schnittmustern und auch hier schneide ich den Stoff laut Vorlage immer eine „Kleidergröße“ größer aus. Ich kann so, und durch mehr Stoffzugabe eher an den vorgegebenen Stellen nähen.

Ein Profi werde ich aber mit Sicherheit nicht!

Unter dem Strich macht es mir aber Spaß, es entspannt, es erfreut mich, wenn ich eine neue Kleidungskombination für meine Tochter gezaubert habe –und daher mache ich immer weiter und traue mich an immer schwierigere Schnittmuster heran.

kleidung

Alle Nähstoffe (Jerseystoffe) , sowie den Bündchenstoff kaufe ich HIER.

Meine neueste Näheroberung ist eine Luftballonhülle. Diese kann ich mittlerweile nicht nur schon ziemlich ansehnlich nähen, sie bereitet meiner Tochter beim Spielen auch große Freude.

Alles Gezeigte im Beitrag ist von mir genäht – die Seiten mit den Schnittmustern verlinke ich euch am Ende des Beitrags!

Was ich mir als nächstes Nähprojekt suchen werde, weiß ich auch schon ganz genau:

  • ein Ballonkleid für meine Tochter
  • eine größere Luftballonhülle

Also, bleibt dran und habt vielleicht genauso viel Freude wie ich am Nähen!

Schnittmuster (alle als Freebooks):

Hose

Pulli/Shirt

Ballonkleid

Luftballonhülle