Eingeschlichene Gewohnheiten

Ich möchte in diesem Beitrag über jene Gewohnheiten schreiben, die sich nicht bewusst, sonder Stück für Stück, ohne, dass man es wirklich bemerkt, einschleichen.

Und manchmal sind sie leider genau das, was man nicht wollte :).

In meinem Fall ist es vor allem jene Gewohnheit, die sich beim Zubettgehen eingeschlichen hat, ganz leise, über einige Wochen hinweg, immer mehr und mehr, ohne, dass es meinem Mann oder mir wirklich aufgefallen wäre.

Was uns aber dann doch auffiel war, dass sich unsere Kleine beim Einschlafen Abends in ihrem Bett immer öfter beklagte, wenn mein Mann und ich (oder auch nur einer von uns, je nachdem wer das Abendritual übernahm) das Zimmer verließ.

Bisher waren wir noch einige Minuten bei ihr geblieben, gaben ihr dann das Gute-Nacht-Bussi und verließen das Zimmer.

Bis wir ihr Bettchen „hinuntergestellt“ haben, um ein Hinausfallen zu vermeiden.

Damit fing das „ihr könnt doch nicht einfach gehen“ an..

..und damit kam auch wieder das Ausprobieren.

Ausprobieren, welches Ritual meiner Tochter, aber auch meinem Mann und mir, eine gewisse Ruhe beim Einschlafen gab.

Mein Mann und ich waren jedes Mal, als unsere Tochter lautstark nach uns verlangte, ihn ihr Zimmer gegangen. Wir gaben ihr meist ihren „Nucki“ wieder und verließen das Zimmer.

Über einige Wochen hinweg hat sich dabei aber ein „immer öfter nach uns verlangen“ eingestellt. OHNE, dass wir es bemerkt hätten!

Nun ja, was soll ich euch sagen, was einmal beim Einschlafen half, war Abends drauf schon wieder absolut nutzlos.

Meine Vermutung:

Meiner Kleinen macht es zu schaffen, sich vom Tag zu verabschieden, so viel elebte sie und will die Welt eigentlich noch weiter erkunden..

..das geht, wenn sie hundemüde ist, allerdings nicht (mehr).

Was tun wir nun?

Wie gesagt,wir haben einiges ausprobiert.

Von gemeinsam einschlafen, neben ihrem Bett bleiben, oder auch immer wieder zu ihr zu gehen…

…geholfen hat davon nichts!

Mittlerweile entschied ich für mich, was ich als Mama als vertretbar und für meine Tochter als annehmbar halten würde! Denn eines ist klar, es muss für Alle passen!

Wie sieht unser neues Ritual aus?

Ich bleibe, nach dem Umziehen und Duschen noch ein bisschen in ihrem Zimmer. Gemeinsam kuscheln wir uns in einen gemütlichen Ohrensessel und schauen uns ganz,ganz intensiv an. Ich liebe es übrigens hier auch, ihren Geruch einzuatmen :).

Manchmal erzähle ich ihr ganz leise, wie schön ich es finde, ihre Mama zu sein und gemeinsam lassen wir den Tag nochmals Revue passieren ..!

Danach, nein, sie schläft (meist) noch nicht, lege ich sie in ihr Bettchen.

Eine kleine Demonstration ihrerseits ist meist vorprogrammiert. Sie kann r kurz, aber ziemlich lautstark klagen!

ABER nach einigen Minuten beklagte sie sich dann genug und findet (meist) in den Schlaf.

Ja, einige Mamas denken sich bestimmt, dass ich bei ihr im Zimmer bleiben sollte oder Ähnliches, damit sie einschlafen kann.

Glaubt mir, DAS HABE ICH VERSUCHT! Zielführend war es allerdings (wenn überhaupt) nur einen Abend..!

Also, ich schreibe hier nicht von einem Patentrezept, sondern darüber, dass sich (ungute) Gewohnheiten einschleichen können und man dann sehr lange Zeit benötigt, um diese wieder zu einer geordneten Routine zu bringen.

Bleibt dran liebe Mamas, schaut euer Wunder an, „blödelt“ gemeinsam, lacht und kuschelt ganz viel, dann ist der Stress Abends (oder wann auch immer) nur noch „ein bisschen“ schlimm ;)!

Nähen macht süchtig..

..aber das Gute dabei, es entstehen tolle Sachen :)!

Gestern Abend nahm ich mir eigentlich nur vor, meine neu gekauften Stoffe (es waren 3 an der Zahl) zuzuschneiden, damit ich sie in den kommenden Wochen zu einem fertigen Kleidungsstück nähen konnte.

Ich entschied mich diesmal für ein T-Shirt, welches ich noch nie vorher genäht hatte, eine lange, sowie eine kurze Pumphose und ein Ballonkleid, welches ich schon seit Ewigkeiten nähen möchte.

Lange und kurze Pumphosen nähte ich ja schon einige, Schnittmuster findet ihr hier:

*lange Pumphose

*kurze Pumphose

Diesmal wollte ich mich aber über etwas Neues trauen. Bisherige Versuche, Oberteile für meine Tochter zu nähen, endeten nie so, dass ich mit dem Ergebnis zufrieden war. Das sollte diesmal anders sein!

Mein Mann meinte, ich solle mich an einem T-Shirt versuchen…

…ehrlich gesagt, hatte ich darauf nur wenig Lust, da eben die vergangenen Versuche, Oberteile für meine Tochter zu nähen, eher nach hinten losgingen!

ABER, ich traute mich trotzdem drüber-und ich denke, dass das Ergebnis in Ordnung ist :).


Hier seht ihr ganz oben das entstandene T-Shirt. Links ist das fertige Ballonkleid, und rechts die beiden Pumphosen.

HIER verlinke ich euch das Video zum T-Shirt, mit der Schnittanleitung und der Anleitung-einfach toll und verständlich gemacht!

Vielleicht traut auch ihr euch über ein Nähstück, welches ihr schon lange vor euch herschiebt,nur zu!

Mein nächstes Projekt ist übrigens ein Sommerkäppchen mit Schirm, Mal sehen, ob und wann ich es verwirkliche-ich halte euch auf dem Laufenden:)!

Der Sommer kommt bestimmt!

Und um dafür bestens gerüstet zu sein, nähte ich heute wieder zwei „kurze“ Hosen.

Beide, so wie bereits jene Hose, bei der ich euch das Schnittmuster verlinkte, im Stil einer Pumphose.

Bewegungsfreiheit muss sein :)!

Und ja, meine Kleine trägt nicht „ausschließlich Rosa“, sie ist zwar ein Mädchen, aber erstaunlicher Weise, fühlt sie sich in anderen Farben genauso wohl ;)!

Zufrieden ist das neue Glücklich!

Glück sucht Mama, zufrieden ist Mama!

Seit meine Tochter das Licht der Welt erblickte, stellte ich mir jene Frage:

Wie fasse ich das, was ich fühle in einem Wort zusammen?

Es war nicht dieses Gefühl von „früher“, es war so anders, so neu, dass ich dafür noch kein Wort finden konnte. Ich sah meine Tochter und meine Familie an, und „etwas“ breitete sich in mir aus..

..dieses Gefühl, dass ich im hier und jetzt genau richtig bin, dass, alles Gut ist!

Dieses Gefühl nennt man Zufriedenheit!

Vor meinem „Mama sein“,war es mein Bestreben glücklich zu sein. Ich setzte mir Ziele, die ich erreichen wollte, überlegte mir, was zum Glücklichsein dazugehörte und wollte genau das erreichen.

Und genau darin bestand der Fehler!

Ich rannte!

Entweder rannte ich einem Ziel entgegen, oder einem Zustand, den ich erreichen wollte.

ABER, im Zustand des Rennens kann man nicht ankommen.

Als ich immer schneller rannte, um eben genau diese Ziele und Träume zu erreichen, vergaß ich mir den Weg dorthin gut anzusehen, ihn zu erleben.

Natürlich habe ich das ein-oder andere Ziel erreicht (und darauf bin ich sehr stolz),die Frage ist nur, ob der Weg dorthin der „Richtige“ war..!

Aus heutiger Sicht sage ich – „Wahrscheinlich ja!“, denn ich wusste nicht, dass es auch anders möglich war.

Anders, also bewusster, langsamer, eben nicht „mit dem Kopf durch die Wand“, um Etwas zu erreichen!

Versteht mich nicht falsch, manchmal braucht man im Leben die „mit dem Kopf durch die Wand“- Einstellung, aber wenn es nur noch so läuft, lauft ihr regelrecht vom Glück weg!

Seit meines kleines Wunder meinem Leben den gewissen „Kick“ verleiht, ertappe ich mich oft dabei, meine Kleine einfach nur anzusehen, und diese innere Zufriedenheit zu spüren.

Kein laufen zu einem Ziel, kein Zeitpunkt, an dem „etwas erledigt“ sein muss. Einfach hier und jetzt, im Moment, und nicht in der Vergangenheit oder der Zukunft!

Der Tagesabschluss-mein Fazit-schafft Zufriedenheit!

Jeden Abend, ganz egal, ob nach einem stressigen Tag, oder Einem, an dem alles drunter und drüber lief, wirklich JEDEN Abend, wenn meine Kleine in ihrem Bettchen liegt und versucht in den Schlaf zu finden, sehe ich sie an und denke kurz über den Tag nach.

Nichts Schlechtes, nicht darüber, was nicht funktioniert hat, sondern darüber, was toll war, wofür ich dankbar bin!

Und ich finde jeden Abend Etwas, das mich glücklich und in Folge dessen, zufrieden gemacht hat.

Meist sind es folgende Gedanken:

*Ein gesundes Baby, und eine gesunde Familie, so viel wert, da unbezahlbar!

*Ein Lachen meiner Kleinen am Tag und ich weiß, ich habe ihr (meist durch gemeinsame Blödelein) Freude bereitet.

*Alleine spielen bereitet meiner Tochter oft große Freude und mir ein paar wertvolle Momente zum Verschnaufen!

*Ein „Gute-Nacht-Kuss„, um mich bei meiner Kleinen für den tollen Tag zu bedanken und mich auf den nächsten gemeinsamen Tag zu freuen.

*Ein Hineinhören, bevor auch ich zu Bett gehe, um sicher zu gehen, dass sie friedlich atmend in ihrem Bett schlummert.

*Sie nochmals zuzudecken und sie nochmals kurz berühren, damit sie nicht friert und weiß, dass ich da bin, wenn sie mich braucht!

Und noch so viel mehr, dass dieses angenehme, wohltuende Gefühl in mir aufkommen lässt, angekommen zu sein-zufrieden damit, was ich habe!

Versteht mich auch an diesem Punkt nicht falsch, ich habe immer noch Träume und Ziele! ABER diese befinden sich in der Zukunft, ich weiß jetzt noch nicht, was bis dahin alles passieren wird.. also bin ich JETZT Dankbar für alles was ich habe. Also bin ich jetzt ZUFRIEDEN!

All diese Dinge erscheinen auf den ersten Blick vielleicht „normal“, oder „logisch“ zu sein. Doch für mich ist es seit ich meine Tochter habe so viel mehr!

Dankbarkeit, dass ich all das Erleben darf!

Seid auch ihr liebe Mamas, eigentlich liebe Alle, viel öfter dankbar, für das was ihr erleben dürft und vor allem, seid damit zufrieden und sucht nicht ständig nach „mehr“!

Womöglich gibt es dieses „mehr“, fragt euch aber, ob euch dieses wirklich glücklich und vor allem ZUFRIEDEN machen würde?!

Haushalt mit Baby

Vorweg – es ist alles machbar :)!

Ein Blick zurück an den Anfang:

Haus.., was

Also kurz zusammengefasst, an den Haushalt verschwendete ich keinen Gedanken. JA, die ersten Wochen als Mama erlebte ich in einer Wolke. Meine Tochter war zusammenfassend „mit der Gesamtsituation unzufrieden“ und ich (sowie mein Mann) damit beschäftigt, ihr die Ankunft auf der Welt halbwegs zu erleichtern :)!

Zweifelsfrei erledigte ich zwar die wichtigsten Dinge im Haushalt, versorgte unsere Katzen und versuchte einmal pro Tag zu essen, aber an Haushalt, wie ich ihn vor meiner Tochter (UND AUCH JETZT WIEDER) verstehe, war nicht zu denken.

Weiters fühlte sich meine Kleine die ersten Wochen nur in ihrem Tragetuch geborgen, damit im Haushalt große Sprünge zu machen, war mir nicht möglich. Schon nach einiger Zeit meldete sich mein Rücken – logischerweise war ich zur damaligen Zeit noch wesentlich „beleibter“ und auch noch von der Schwangerschaft „in Mitleidenschaft gezogen“ :D.

Ihr seht also jetzt schon, heute schreibe ich euch nicht nur (wie immer) einen sehr ehrlichen Beitrag;es ist auch hin und wieder ein „Schmunzler“ versteckt.

Noch dazu muss ich sagen, dass ich in der ersten, (bei uns) schwierigen Zeit (geplagt durch Koliken und, und, und..) viel Zeit zu Hause verbracht habe.

Mir aber hier Hilfe „von Außen“ (durch eine Reinigungskraft oder Verwandte) zu holen, erschien mir überhaupt nicht sinnvoll, da ich es „alleine“ bewältigen wollte.

Und aus heutiger Sicht auch konnte!

Das Haus muss nicht immer „aus dem Ei gepellt“ sein. Es genügt schon, wenn man, ohne eine gefühlte Wanderung zu unternehmen, von einem Ort zum nächsten kommt. Das Baby zu „finden“ erleichtert die Sache ungemein 🙂 – Spaß bei Seite!

Sauberkeit und Struktur kommt wieder, wenn die Tage einfacher werden :).

Wie erledigt sich der Haushalt heute?

Leider immer noch nicht alleine durch Zauberhand!

Aber deutlich entspannter und geregelter als in der Anfangsphase.

Mittlerweile habe ich wieder „fixe“ Tage für Tätigkeiten. Meine Kleine ist zudem (Gott sei Dank) schon so weit, dass sie sich etwa eine halbe Stunde „alleine“ (Übermamas schreien hier sicherlich um Hilfe) beschäftigen kann.

Kurz zur Erklärung:

Alleine beschäftigen heißt für mich, dass sie entspannt in ihrer „Festung“ (=Laufstall) liegt und sich an ihrem Spielzeug erfreut. Alle paar Minuten schaue ich nach ihr, ziehe ein Grimasse, hole mir ihr Lächeln ab und erledige meine Tätigkeit weiter.

Also Übermamas, bleibt entspannt ;)!

Mein Haushaltsplan:

Vorweg, für mich und meine Familie passt es so, wie es gerade ist, sehr gut. Für manche von euch, mag es zu wenig, vielleicht für Manche auch zu viel sein. Für uns, ist’s gerade so richtig :)!

*Staubgesaugt wird alle zwei Tage-hier meine Devise wenn ich doch ein Staubkorn sehe-Mut zur Lücke!

*Staubgewischt wird einmal in der Woche – alle zwei Wochen „ultragründlich“. Und ja, den Staub den ich bis dahin sehe, übersehe ich auch Mal :).

Bekanntlich gibt es wichtiges im Leben-mein kleines Wunder nämlich!

*Bad geputzt wird einmal die Woche, manchmal auch nur im „Husch-Modus“, wie gesagt, Anderes geht vor!

*Gekocht wird (NATÜRLICH) jeden Tag, manchmal ausschließlich frisch, manchmal gemischt und manchmal (Ja, Übermamas schreien wieder!), auch nur aus der Tüte..!

*Wäsche gewaschen wird nach Bedarf (meist zirka 5 Maschinen die Woche).Seit meine Tochter mit Breinahrung begonnen hat, etwas öfter, da sich die Chance, dass ich die entstandenen Flecken wieder entfernen kann, dadurch deutlich erhöht!

Warum ich nicht jeden Tag von Früh bis Spät mit dem Putzkübel „bewaffnet“ durch das Haus laufe?

WEIL MEINE TOCHTER UND ICH ZEIT MITEINANDER VERBRINGEN – Haushalt „passiert“ da nebenbei.

Und am Rande erwähnt, wird dieser von Gästen, sowie meinem Mann „nicht bemerkt“..

..also kann ich nicht so viel falsch machen – Haushalt ist ja bekanntlich erledigt, wenn ihn niemand „sieht“ :).

Ich hoffe ich konnte allen Mamas (außer den Übermamas – dir raufen sich jetzt bestimmt die Haare) ein wenig den Druck nehmen, dass immer alles „perfekt“ aussehen muss. Der Haushalt nicht, und ihr auch nicht – ganz am Rande erwähnt.

Mut zur Lücke ist, wie bei so vielen im Leben, auch hier meine Devise :)..

.. vielleicht macht es das euch, liebe Mamas, auch ein wenig leichter!

Wer groß werden will, isst viel :)!

Und zwar sehr viel und sehr tüchtig!

Ich hatte bei meiner Tochter Gott sei Dank nie ein Problem mit dem Essen.

Ja, zu Beginn wollte ich mit BLW (Baby Led Weaning) starten, dies verweigerte sie. Nach Rücksprache mit dem Kinderarzt wahrscheinlich aus dem Grund, weil sie entwicklungsmäßig noch nicht in der Lage war, Stücke zu essen bzw. diese zu verdauen.

Brei und Mus aß sie aber seit Beginn mit großer Begeisterung und Freude.

Und so ist es auch weiterhin!

In diesem Beitrag schrieb ich euch, wie unsere Essenszeiten und Essensgewohnheiten waren, heute hier ein kurzes Update wie sie jetzt aussehen.

Kurz vorweg; nach Rücksprache mit dem Kinderarzt sollen Babys seiner Meinung nach erst ab 11/12 Monaten feste Nahrung bekommen. Freilich kann man es zwischendurch immer wieder versuchen, aber einer Breikost bis zum ersten Lebensjahr sei aus seiner Sicht nichts negatives entgegen zu bringen.

*Frühstück (ca.8.30 Uhr)

Hier bekommt meinte Tochter entweder einen angerührten Milch-oder Griesbrei, oder auch einen aus dem Gläschen. Da dieser aber ausschließlich von einer Marke (Hipp) zu finden ist und „ab 4 Monaten“ gefüttert werden kann, werden wir diesen bald ausschließlich durch angerührten Brei ersetzen.

*Snack (wenn, dann ca. 10.45)

Diesen bekommt sie nur, wenn ich weiß, dass wir aus Zeitgründen erst ein wenig später zum Mittagessen kommen. Eine kleine Portion Frucht/Getreidemus (oder auch Kürbis, den liebt sie noch immer) und ein/zwei Maisstangerl reichen ihr hierfür vollkommen.

Maisstangerl eigenen sich super zum Heranführen an „feste Nahrung“, da hier keine Erstickungsgefahr besteht („weichen“ sich durch Speichel auf). Meine Tochter hat einige Zeit gebraucht, um diese alleine essen zu können, mittlerweile schafft sie es meist ohne Hilfe bis das Maisstangerl vollkommen „verputzt“ ist :).

*Mittagessen (meist 12 Uhr, mit Snack 13 Uhr)

Wie bereits oben geschrieben, essen wir meist um 12 Uhr. Manchmal, beispielsweise bei Kursen oder wichtigen Terminen (die nicht anders zu vereinbaren waren) erst um 13 Uhr.

Meine Kleine bekommt hier einen Gemüse-Fleischbrei. Ihre Vorlieben erkannte ich hier relativ schnell. Mittlerweile isst sie auch mit großer Begeisterung vegetarische Menüs, beispielsweise mit Couscous und auch Fisch.

Sollte ihr das Mittagessen einmal nicht bis zum Ende schmecken, dann bekommt sie danach noch eine Biscotte zum „Lutschen“. Diese kann sie noch nicht vollständig essen. Der Geschmack, und dass sie diese selbständig „essen“ kann, begeistert sie sehr.

JA, darin ist Zucker enthalten!!!

Ich weiß das natürlich, daher bekommt sie diese auch nur selten, aber wenn, dann ist sie richtig aufgeregt, wenn sie sieht, dass ich das Säckchen öffne.

*Jause (15.30-16 Uhr)

Anfangs bekam meine Kleine hier ein Fruchtmus, mittlerweile reicht das bis zum Abendbrei nicht mehr aus. Daher sind wir seit einer Woche auf Mus mit Getreide, oder auch Gries umgestiegen. Damit schafft sie die Zeit bis zum Abendessen sehr gut.

*Abendessen (spätestens 18.30 Uhr)

Meine Tochter geht zirka eine Stunde nach ihrem Abendbrei zu Bett. So kann sich dieser noch „setzen“ und liegt nicht zu schwer im Magen. Hier bekommt sie meist einen Milch-oder Griesbrei. Manchmal hat dieser auch Vanillegeschmack, dann „mumdet“ er besonders gut.

Uns geht es damit sehr gut, so haben wir Abends noch ein wenig (ruhigere) Spielzeit und können nach dem Essen noch entspannt kuscheln und „blödeln“:D!

Das Abend-Gewohnheitsfläschchen haben wir mittlerweile auf 30ml reduziert (anfangs 90ml). Da meine Kleine bereits kräftig zahnt und bereits ein Zahn „zu sehen ist“, möchte ich dieses Ritual (also das Fläschchen) möglichst bald absetzen und durch ein neues Ritual für „unsere große Kleine“ ersetzen. Darüber halte ich euch natürlich auf dem Laufenden!

Jede Familie muss für ihr kleines Wunder und auch für den Familienalltag die richtigen und umsetzbaren Essgewohnheiten finden. Vielleicht konnte ich euch hier ein paar Tipps geben.

Mir persönlich hat das Lesen in Foren und Büchern zu diesem Thema erst den Anstoß zum „genauen Hinsehen“ gegeben. Hinsehen, was meine Tochter an Essen wann benötigt :).

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in „unsere“ Essgewohnheiten geben. Der Kinderarzt ist sehr zufrieden. Meine Tochter wächst und gedeiht prächtig, also kann unser Essensplan (für uns!) nicht all zu schlecht sein :)!

Ich freue mich über EURE Einblicke in die Essgewohnheiten eurer Wunder in den Kommentaren :).

Meilensteine

Diese tollen Momente, wenn Etwas gelingt was die Kleinen schon so lange versuchen!

Meilensteine in der Entwicklung!

Wir haben uns dazu entschieden, diese festzuhalten, um uns noch besser (und immer wieder) daran zu erinnern.

Der Rahmen mit den Fotos hängt bei uns im Wohnzimmer, später, wenn unser Wunder größer ist, wird auch hoffentlich sie gerne die Fotos betrachten. Mein Mann und ich können dazu dann ganz tolle Geschichten erzählen :)!

Welche Meilensteine halten wir fest/wollen wir festhalten?

  • Die Geburt-der schönste Moment!
  • Das erste Mal Breinahrung.
  • Krabbeln können.
  • Sich selbstständig „hochziehen“ können.
  • Sitzen können.
  • Alleine stehen/laufen!
  • Und schlussendlich ein Foto des ersten Geburtstages :)!

Gedruckt haben wir die Buchstaben mit einem 3D-Stift. Danach mit Schmucksteinkleber auf den Rahmen geklebt.

Wir verwenden DIESEN Stift-einfach und hält sich kostenmäßig im Rahmen.

Vielleicht auch eine Idee für eure kleinen Wunder?

Groß werden ist nicht schwer..

..zu wachsen und zu lernen, dagegen sehr!

Groß werden alle kleinen Wunder. Groß im Sinne von „körperlicher Größe“.

Wachsen, Fähigkeiten entwickeln, kognitive Sprünge zu durchlaufen und so „größer“ werden, dass fällt fast allen Babies hin und wieder sehr schwer.

Meine Tochter steckt gerade in einem Entwicklungsschub. Sie will schon so viel mehr können, als ihre momentanen Fähigkeiten „hergeben“. Ein Zustand, der sie täglich (seit etwa einer Woche) zwischenzeitlich an den Rand der Verzweiflung bringt. Sie ist grantig, wenn sie beispielsweise vorankommen möchte, sich aber stattdessen zurückschiebt. Ein Spielzeug scheint so unerreichbar für sie zu sein.

Und was soll ich euch sagen, ich kann auch nicht Nonstop an ihrer Seite verweilen, um ihr diesen Zustand so angenehm wie möglich zu gestalten und ihr das Spielzeug sogar zu reichen :)!

Also meine Devise :

In der Ruhe liegt die Kraft!

Im Moment fällt es mir zwar sehr schwer, meine Tochter auch einmal in einer, für sie, unangenehmen Situation verweilen zu lassen, doch nur so (mag sein, dass einige Mamas hier anders denken) kann ich ihr die Möglichkeit geben, über sich hinaus zu wachsen und neue Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln!

Nur, wenn ich meiner Kleinen als Mama (allgemein als Eltern) nicht „alles abnehme“ und ihr nicht jeden Wunsch von den Augen ablese, kommt sie ins „Tun“!

Und durch dieses „Tun“ kann sie Neues entwicklen, dazulernen und über sich hinauswachsen.

Mal ehrlich, wollen wir das als Eltern nicht alle für unsere kleinen Wunder?

Wahrscheinlich schon! Und doch fällt es so schwer.

Quasi nur „daneben zu stehen“ und abzuwarten. Natürlich Hilfestellungen geben, aber dann, wenn er da ist, dieser „Aha-Moment“, einen Schritt zurück machen und zusehen, wie sich dieser kleine Mensch freut, dass er etwas „geschafft hat“.

Ich kann euch nur raten, immer wieder diese Zeit des Abwartens zuzulassen und nicht sofort „einzuschreiten“. Gerade in der Entwicklung der Kleinen kann eine beobachtende Mama oft mehr helfen, als eine, die tatkräftig unterstützt.

Eine beobachtende Mama überlegt, wann und wie der richtige Moment ist, um einen „kleinen (Denk)anstoß“ zu geben.

Die tatkräftige Mama hingegen denkt schon im Vorhinein für ihr kleines Wunder und nimmt ihm somit (vielleicht) die Möglichkeit eines eigenen „Aha-Moments“.

Auch ich tendiere manchmal (vor allem wenn meine Kleine sich so ärgert, wenn sie etwas noch nicht schafft) dazu, die tatkräftige Mama zu sein. Gebt euch also auch Zeit zu reflektieren:

  • Warum seid ihr eingeschritten?
  • Hätte es euer Baby vielleicht doch alleine hinbekommen?
  • Was wären Möglichkeiten der Lösung (von Babys Sicht aus) gewesen?
  • Wie hättet ihr eine kleine (unmerkliche) Hilfestellung geben können?
  • Was könntet ihr das nächste Mal stattdessen tun :)?

Natürlich muss sich keine Mama als diese Fragen stellen!

Ich habe aber für mich herausgefunden, dass ich mein Verhalten besser „steuern“ kann, wenn ich es hinterfrage. Und es beim nächsten Mal vielleicht schaffe, anders (im Sinne meiner Tochter) zu reagieren :).

Leider bleibt diese Phase keinem Baby und keinen Eltern erspart!

Sie wollen so viel können, was sie noch nicht schaffen-noch nicht!

Scheitern gehört zum Leben, das Wissen wir Erwachsenen (leider) :). Eure kleinen Wunder allerdings noch nicht, bringen wir es ihnen behutsam bei und sind für sie da, unterstützen wir sie, wenn sie es brauchen.

So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich :D!

Mama, schau auf dich!

Ja, zweifelsohne, deine neue Aufgabe, dein Baby, ist die Wichtigste und Wundervollste, die du jemals haben wirst!

ABER..

…es gibt nicht nur dein Baby, sondern auch noch hundert andere Dinge, die du gerne im Handumdrehen erledigen möchtest.

Und dann gibt es da auch noch DICH!

Viele Mamas gehen anfangs so in ihrer neuen Aufgabe auf, dass sie nach einigen Wochen nicht nur nervlich, sondern auch körperlich an einem Knackpunkt angelangt sind. Nämlich an der Frage:

„Und wo ist noch Platz für mich?“

Ja, in den ersten Wochen gibt es diesen Platz kaum, das gebe ich natürlich zu. ABER auch hier MUSS man sich als Mama Verschnaufpausen gönnen, sonst kann man auf für das kleine Wunder keine „gute Kennenlernzeit“ ermöglichen.

Wo soll diese Zeit zu finden sein?

In den ersten Wochen fast ausschließlich beim Schlafen! Dieser fehlte mir anfangs am Meisten :).

Ich habe einen tollen Mann! Er hat mir unsere Kleine manchmal nachts „abgenommen“ und ist mit ihr ein Stockwerk tiefer auf und abgegangen, damit ich zu einigen Stunden Schlaf kam. Damit konnte ich hier ein wenig „runterkommen“ und bin meist binnen einer Sekunde eingeschlafen..!

Aber ja, diese „erste Zeit“ lässt kaum „Platz für Mama“!

Die ersten Wochen vergehen aber auch. Bestimmt!

Und danach wird es (natürlich mit Ausnahmen) jeden Tag besser. Die Kleinen wachsen und gedeihen. Trotz Rückschlägen, gibt es jetzt immer mehr positive Momente, aus denen man auch als Mama Kraft schöpfen kann.

Routine spielt sich ein, auch als Mama gehen „Dinge leichter und selbstverständlicher von der Hand“.

Und da beginnt sie, die Zeit für dich als Mama!

Wie schafft man kurze Pausen?

(Hier wieder eine subjektive Liste, mir hat dies sehr geholfen, andere Mamas, andere Lösungen!)

  • Eine Krabbeldecke ist schnell auf den Boden gelegt, das Baby kann ohne Verletzungsgefahr darauf liegen und das Lieblingsspielzeug begutachten. Wenn man noch einen Spielebogen dazustellt, dann bleibt das Baby vielleicht noch ein wenig länger bei der Sache.
  • Wenn ihr euch einen „Laufstall“ (ich finde dieses Wort furchtbar, daher haben wir es „Festung“ getauft) anschafft, dann findet euer Baby auch darin kurzweilig Platz.
  • In den ersten Wochen bietet sich auch die Trage an. Das Baby ist darin behütet und ihr habt beide Hände frei.

Und wie nützt man als Mama diese raren Pausen?

  • Macht euch einen Kaffee, genießt jeden Schluck! (Oder ein anderes Getränk, das euch gut tut.)
  • Setzt euch einige Minuten auf die Couch, atmet durch!
  • Esst „in Ruhe“ – nicht im Stehen, sondern im Sitzen, einen Bissen nach dem Anderen :)!
  • Checkt euer Mobiltelefon (ja, ich weiß, dass hier jetzt einige mit den Augen rollen-aber JA, auch das kann einmal gut tun)! Freundschaften wollen ja gepflegt werden :).

Wenn eure Kleinen es immer besser schaffen, sich kurzfristig alleine zu beschäftigen, dann habt kein schlechtes Gewissen auch einmal etwas zu erledigen, was sonst liegen bleiben würde.

Hausarbeit machte mir auch immer ein wenig den Kopf frei. Entweder erledigt als die Kleine schlief, oder sich mit ihren Spielzeugen beschäftigte. NATÜRLICH immer OHNE, DASS ETWAS PASSIEREN KONNTE!

Habt kein schlechtes Gewissen, euer kleines Wunder auch einmal für einige Minuten „alleine“ zu lassen. Das schaffen eure Babys schon..

..und ihr auch!

Für mich war es auch wichtig, während eines Spaziergangs bei schönem Wetter einmal meinen Gedanken nachgehen zu können. Und nein, diese drehten sich nicht immer um meine Kleine :).

Gespräche „über Gott und die Welt“, ohne, dass immer meine Kleine im Fokus stand, genoss ich sehr! Ebenfalls war das Einkaufen nicht nur Verpflichtung,sondern eine Möglichkeit, auch mir etwas Gutes zu tun-und sei es ein Stück Schokolade, welches ich FÜR MICH gekauft habe ;)!

Selbstverständlich ist meine Tochter das Wunderbarste in meinem Leben.

ABER ich bin auch noch da!

Dieser Gedanke ist keineswegs egoistisch oder unangebracht, sondern EHRLICH!

Ihr seid Mama-aber ihr seid auch (Ehe)Frau, ein Mensch mit Bedürfnissen! Und nicht nur die eures kleinen Wunders, sondern auch eure Bedürfnisse müssen gestillt werden.

Also habt kein schlechtes Gewissen, wenn ihr für die seltenen Momente, die ihr euch freischaufeln könnt, EURE BEDÜRFNISSE in den Mittelpunkt stellt. Das ist gut so, es macht euch glücklich, und meiner Meinung nach, auch zu einer besseren, mit sich „im Reinen“ stehenden Mama!

Kurze Momente der Ruhe FÜR EUCH, geben Kraft für viele, viele tolle Momente mit euren Wundern.

Rückschritte sind Fortschritte mit Zeitpuffer

Jede Mama kennt sie ganz gewiss, Tage (oder manchmal auch Wochen), an denen die gemeinsame Welt plötzlich aus den Fugen gerät. Und das auch noch ohne ersichtlichen Grund!

Beruhigend ist aber, dass es JEDER Mama mit ihrem kleinen Wunder so geht-also gleich zu Beginn des Beitrags:

Mamas, ihr seid nicht alleine!

Über die ersten beiden Entwicklungsphasen meiner Tochter berichtete ich euch bereits in diesen Beiträgen (1.Phase, 2.Phase).

Erstaunlicher Weise merkte ich nach diesen beiden Phasen keine der darauf Folgenden merklich. Natürlich wusste ich, dass meine Tochter sich wieder wesentlich weiterentwickelt, wenn sie meinen Mann und mich „mehr“ brauchte. Trotzdem waren die wirklichen „Dramen“, wie bei bei den ersten beiden Phasen nicht mehr zu erkennen.

Kein langes, durchdringendes Weinen, kein extremes Klammern, keine Schlafprobleme…!

Unterm Strich möchte ich aber schon anmerken, dass ich merke, wenn sich eine neue Phase anbahnt. Oft auch nur daran, dass meine Tochter Spielzeuge, die ihr vorher keinen großen Spaß machten, mit Begeisterung erkundet und lange bespielt werden. Auch ist es dann einige Tage so, dass sie wieder mehr Körperkontakt, vor allem auch Sichtkontakt zu mir benötigt, um sich wohlfühlen. Aber wie gesagt, Dramen gibt es keine mehr :)!

Rückschritte gibt es aber immer wieder!

Rückschritte können tagesabhänging sein, wenn Besuch kommt, der meiner Tochter „nicht zur Gesicht steht“, wenn ein Punkt im Tagesverlauf „anders“ als sonst ist, oder auch einfach, weil sie die Welt ab diesem Tag nicht so wunderbar findet, wie an allen anderen Tagen :).

Doch wie im Titel des Beitrags geschrieben, mittlerweile nehme ich Rückschritte nicht mehr persönlich :)!

Früher, also in den ersten Wochen und Monaten, sah ich Rückschritte-also wenn etwas nicht so klappt wie immer-als Fehler meinerseits und zweifelte an mir. Heute weiß ich, dass meine Kleine etwas Neues lernt, ihre Welt dadurch kurzfristig aus den-für sie gewohnten-Fugen gerät und sie deshalb Sicherheit von meinem Mann und mir-meist durch Körperkontakt-benötigt.

Also sind Rückschritte mittlerweile eigentlich Fortschritte, die, und das ist schwer zu glauben, nur ein bisschen Zeit benötigen,um die Welt Aller wieder in die gewohnten Fugen zu bringen!

Mamas, auch wenn es euch in diesen schwierigen Situationen schwer fällt euch zu freuen, vergesst das Gefühl des Stolzes nicht, wenn ihr euch „wie ein Honigkuchenpferd“ freut,dass eure kleinen Wunder wieder etwas dazugelernt haben!

Ein kurzer und knackiger Beitrag, der euch nicht nur sagen soll, dass ihr das (wie bei all meinen Beiträgen) super macht, sondern auch zeigt, dass ein Schritt zurück schon bald einen riesen Sprung nach vorne ermöglicht-Anlauf nehmen und los!