„Fit“ in 10 Minuten!

Im Beitrag „Mein Körper und ich..“ schrieb ich ja bereits, dass ich einige neue Übungen ausprobiere und sie, wenn diese hilfreich sind, hier poste. Und siehe da, der Muskelkater ließ nicht lange auf sich warten! Auf der Waage hat sich, zusammen mit der Ernährungsumstellung, auch schon ein bischen etwas getan :).

Training

Folgende Übungen versuche ich JEDEN Tag (Montag-Samstag) zu erledigen, während meine Tochter Morgens noch schläft – Sonntag ist ein Ruhetag :):

Montag

  • „die Klappe“ – Beine werden im Sitzen zusammen angehoben und wieder abgelegt (3×15 Wiederholungen)
  • „Seitstütz“ – seitliche Körperlage, Auflageflächen sind der Unterarm und die Fußkante (3×10 Sekunden pro Seite halten)
  • „Bauchkreis“ – in ein „Sit-Up“ kommen und dann durchgehend nach links und rechts kreisen (3×12 Kreise – Seite wechseln)

Dienstag

  • „Kniebeuge“ – Füße hüftbreit stellen, gerader Rücken (3×15 Wiederholungen)
  • „Ausfallschritt“ – auf geraden Oberkörper achten (3×12 abwechselnd)
  • „Brücke“ – Rückenlage, ein Bein wird auf das Andere gelegt – das Becken hochdrücken (2×12 pro Seite)

Mittwoch

  • „Liegestütz“ – (3×10 Wiederholungen)
  • „Dips“ – Beine abgewinkelt, wie rückwärtige Liegestütz (3×12 Wiederholungen)
  • „Bizeps“ – Ellbogen an den Oberkörper drücken und die Unterarme mit je 1 Wasserflasche in der Hand nach oben ziehen (3×15 Wiederholungen)

Donnerstag

  • „Plank“ – (3×15 Sekunden halten)
  • „schräge Sit-Ups“ – ein Bein wird in Rückenlage auf das Andere gelegt – auf den Nacken aufpassen (2×15 pro Seite)
  • „Beinklappe“ – in Rückenlage die Beine zusammengepresst ablegen – auf den Rücken aufpassen (3×12 Wiederholungen)

Freitag

  • „Deckenstempler“ – im Vierfüßerstand den Fuß abgewinkelt zur Decke drücken (als wüdet ihr damit stempeln) (2×15 pro Seite)
  • „Bein 1“ – Seitenlage, das obere Bein im 90° Winkel über das untere legen – das UNTERE Bein leicht anheben – währenddessen nicht ganz ablegen (2×15 pro Seite)
  • Bein 2″ – Übung wie oben beschrieben – nun wird aber das OBERE Bein angehoben (2×15 pro Seite)

Samstag

  • „Trizeps“ – leicht vorgebeugte Haltung, die Ellbogen drücken sich an den Oberkörper, die Arme mit 1 Wasserflasche in eine gestreckte Haltung bringen (3×10 Wiederholungen)
  • „Brust drücken“ – Handflächen vor der Brust zusammendrücken (3×15 Sekunden halten)
  • „Schmetterling“ – Arme in den 90° Winkel bringen und mit je 1 Wasserflasche vor dem Gesicht zusammenführen (3×12 Wiederholungen)

 

Die Übungen sind übernommen, oder auch leicht abgeändert, von DIESER Internetseite.

Solltet ihr Fragen zu den Übungen haben, dann freue ich mich über ein Kommentar :)!

UPDATE Bäuerchen :)

Im Beitrag „Wie das Bäuerchen gelingt“ habe ich euch ja einige vielversprechende Tricks verraten, wie (bei mir und meiner Tochter) das Bäuerchen besser funktioniert.

Nun, seit gestern habe ich mit meiner Tochter eine NEUE Möglichkeit gefunden, damit sie nach dem Fläschchen keine Blähungen durch das fehlende Bäuerchen hat:

Ich sitze aufrecht und meine Tochter „hockt“ auf meinem Schoß – das Gesicht zu meiner Brust gewendet. Wichtig ist, dass die Füße angehockt sind. Ich klopfe leicht auf ihren Rücken.

Mit diesem „Trick“ gelingt das Bäuerchen (bis jetzt) immer 🙂

Wie das „Bäuerchen“ gelingt

Eine kurze Geschichte zum Einstieg:

Meine Tochter plagt sich seit etwa 2 Wochen sehr, nach dem Fläschchen das Bäuerchen zu machen. Ich trage sie oft durch das Haus in der Hoffnung, dass sie doch noch aufstößt. Oft warte ich vergebens und wenn ich sie zum Schlafen legen möchte, weint sie ihr „Bäuerchen-Weinen“ (Ja, mittlerweile kann ich dieses von anderen „Wein – Arten“ unterscheiden!) und ich beginne erneut mit dem sanften Klopfen auf den Rücken.

Fazit: Ich möchte mich nicht mehr wie ein „Honigkuchenpferd“ freuen, wenn meine Tochter nach der Mahlzeit aufstößt, ich möchte, dass es zur Normalität wird!

Ich begann also alle möglichen Artikel und Themenberichte zu lesen und probierte einige aus:

  • „die Boje“ – das Baby wird auf dem Schoß leicht in einem Kreis von links nach rechts bewegt
  • „der Aufzug“ – das Baby wird leicht nach oben gehoben und wieder auf den Schoß gesetzt
  • „der Sitz“ – das Baby sitzt auf einem Oberschenkel nach links oder rechts gebeugt und das Kinn wird gestützt
  • „der Klopfer“ – das Baby liegt auf der Schulter des Erwachsenen, es wird leicht auf den Rücken geklopft

ALLE oben genannten Methoden zum Bäuerchen zu kommen, habe ich ausprobiert..

..UND ALLE FUNKTIONIEREN!

Aber leider habe ich keine Allheilmethode gefunden.

Also probiere ich mich immer von Einer zur Anderen durch und siehe da, das Bäuerchen kommt! Spätestens, wenn ich alle vier „unserer“ Methoden durch habe, stößt meine Tochter auf und kann beruhigt schlafen 🙂 .

Gerne hätte ich euch eine Möglichkeit verraten, die IMMER funktioniert. Umso mehr will ich aufzeigen, dass es Diese leider nicht zu geben scheint. Bei jedem Baby (und zu jeder Tages – und Nachtzeit) funktioniert eine Andere! Die oben genannten Möglichkeiten sind nur eine kleine Auswahl aus den gelesenen Artikeln meinerseits und haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit!

Also, durchhalten und ausprobieren – der Weg ist das Ziel :)!

 

Die unendlichen Tiefen meiner Wickeltasche(n)..

.. sind immer gut organisiert!

Organisation und Ordnung ist in meinem Fall das halbe Leben.

Ich habe bereits zwei Wickeltaschen. Eine gehört (fix) zu meinem Kinderwagen, die Andere nehme ich, wenn ich mit meiner Tochter, aber ohne den Kinderwagen, das Haus verlasse. Und zu allem Überfluss habe ich, wenn ich mit dem Tragetuch spazieren gehe, auch noch einen Wickelrucksack.

wickeltaschen.jpg

Warum 3 Wickeltaschen?

Weil ich nicht ständig umräumen möchte!

Zu Beginn hatte ich nur die Wickeltasche meines Kinderwagens. Als ich das erste Mal mit dem Tragetuch unterwegs war, musste ich vor dem Losgehen alles in meine Handtasche umräumen….!

Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass ich nicht nur grantig (da meine Handtasche zu einem „Ball“ heranwuchs), sondern auch mit enormen Rücken- und Schulterschmerzen (da meine Handtasche gefühlte hundert Kilo hatte) zurück kam.

Ich nahm mir vor, mir einen extra Rucksack zuzulegen, der immer gepackt bereitsteht, sodass ich beim Spazierengehen flexibler werde und nicht immer alles von meiner Wickeltasche in den Rucksack/oder meine Hadtasche räumen musste.

Eine weitere Wickeltasche habe ich deshalb, weil die des Kinderwagens ein wenig kleiner ist, als jene, die ich mir extra (für Besuche etc.) zugelegt habe. Zudem ist in der „Besuchs-Wickeltasche“ eine Decke und eine Spieluhr zusätzlich, da wir diese beim Spazierengehen mit dem Kinderwagen nicht benötigen.

Inhalt meiner Wickeltasche(n):

  • Wechselwäsche (Mittlerweile musste ich dieses schon wechseln, da meine Tochter schon in die nächste Größe passt.)
  • Baumwollwindel und Spucktuch für die Mahlzeiten
  • Fläschchen und Pulver in der Pulverdose
  • warmes, sowie kaltes abgekochtes Wasser für die Fläschchen
  • Windeln zum Wechseln, Wickelunterlage, Feuchttücher
  • Wundcreme
  • Spielrassel
  • Schnuller (sollten wir einen „Nucki“ verlieren)

Ich weiß natürlich, dass nicht jede Mama diesen Aufwand betreiben möchte. Für mein Empfinden passt es im Moment ziemlich gut auf die Bedürfnisse der jetztigen Situation. Natürlich kann sich das morgen schon wieder ändern :).

Ein Foto meiner Wickeltasche(n) poste ich euch natürlich auch dazu!

Und jene Mams, die meine „Wickeltaschen – Organisation“ übertrieben finden, kann ich beruhigen. Ich werde sie alle, nachdem ich sie nicht mehr benötige, wieder auf einem Verkaufsportal verkaufen :).

 

Kinderwagen & Co

Die Wahl des Kinderwagens wird den werdenden Familien nicht leicht gemacht. Es gibt eine enorme Fülle an Kinderwagenmodellen mit Zubehör. Ich konnte mich wochenlang nicht entscheiden :).

Zuerst durchforsteten wir das Internet. Schon bald stand meine erste Wahl fest, ich wollte einen Kombikinderwagen, den ich mit Babywanne, Sportsitz und Babyschale erwerben wollte. Hier habe ich mich ganz bewusst GEGEN einen „Gebrauchten“ entschieden, da ich diesen ja ohnedies sehr lange verwenden und, in unserem Fall, auch umbauen kann.

Nun war ich aber eigentlich kein Stück weitergekommen, denn auch Kombikinderwägen gibt es in Hülle und Fülle auf dem Markt. Also war der nächste Schritt das Festsetzen des Budgets. Mehr als 500€ wollten mein Mann und ich für den Kinderwagen unserer Tochter nicht ausgeben, damit hat sich die Auswahl schon einmal etwas minimiert!

Nachdem wir uns den finanziellen Rahmen gesteckt hatten, gingen mein Mann und ich in einige Geschäfte (Toys „R“ Us, Babyone und Babywalz), um unterschiedliche Modelle „probezufahren“ und um festzustellen, ob sie in unser Auto passten.

Leider mussten wir erkennen, das „Paketpreise“ nicht immer verständlich formuliert sind. In unserem Fall, war die Babyschale fast NIE im Komplettpreis (der im Prospekt angepriesen wurde) enthalten. Mir war es aber sehr wichtig, dass alles „zusammenpasste“ und ich nicht viele Extras dazukaufen musste.

Im LETZTEN Geschäft wurden wir fündig. Wir entschieden uns für das Modell Capri der Firma Bergsteiger. Ich musste lediglich einen Wintersack dazukaufen – hier griff ich wieder auf einen „Gebrauchten“ zurück :). Neben einer Babywanne, einem Sportsitz und einer Babyschale war eine Wickeltasche, ein Regenschutz und sogar ein Insektennetz im Komplettpreis enthalten und alles hatte das selbe Design!

Kinderwagen

(https://www.bergsteiger-kinderwagen.de/capri/#iLightbox%5Bgallery_image_1%5D/1)

Zugriffsdatum auf das Bild des Kinderwagens: 21.11.2018

 

Bis heute habe ich unsere Wahl nicht bereut :).

In den nächsten Tagen werde ich euch noch einen Einblick in meine Wickeltasche(n) geben!

Mein Körper und ich..

.. sind noch von der Schwangerschaft „gezeichnet“.

Natürlich ist das eine überspitze Aussage, sie soll aber die Tatsache nicht schmälern, dass die Schwangerschaft an meinem Körper nicht spurlos vorübergegangen ist.

Fakt ist, ich, genauso wie (alle) anderen Mamas, habe während der 9 Monate einige Kilos mehr auf die Waage gebracht. Leider wollen diese jetzt nicht mehr so einfach verschwinden, wie sie plötzlich Platz auf meinen Hüften genommen haben :).

Nach der Geburt und den ersten Wochen nahm ich fast 10 Kilo ab, nicht beabsichtigt, sondern weil mein Körper sich wieder auf „Normalzustand“ stellen wollte. Alleine kam er aber nicht mehr in die „Ursprungsform“ zurück – also nahm ich mir vor, ihn dabei zu unterstützen.

Nein, ich bin keine von den Mamas, die sich zum Sport (mit Baby) in einen Kurs einschreibt, vielmehr wollte ich meine Ernährung wieder umstellen und einige einfache Übungen zu Hause sollten jeden Tag, während meine Tochter schlief, auszuüben sein.

Keine leichte Aufgabe!

Monate bevor ich schwanger wurde, stellten mein Mann und ich unsere Ernährung schon einmal um. Wir aßen „zuckerreduziert“ – alles was mehr als 5g Zucker hatte, wurde aus unserer Ernährungsroutine verbannt. Nur, dass es vor der Schwangerschaft wesentlich leichter umzusetzen war, als nachher.

Mit einem Stichtag, den ich mir gesetzt hatte, wollte ich mich nun eben wieder gesünder ernähren und meine täglichen Übungen erledigen.

Daraus wurde nur leider nichts – dieser innere „Schweinehund“ war doch stärker als gedacht :).

Die Ernährungsumstellung finktioniert mittlerweile gut, mein Mann und ich gönnen uns einen „cheetday“, an dem wir nicht auf die Zuckermenge achten. Nur das mit dem Sportprogramm geht mir nicht so leicht von der Hand…

… ABER seit heute habe ich meine Übungszusammensetzung gefunden und werde diese täglich durchführen. Besonders toll fand ich heute, als ich einige davon zum ersten Mal „versuchte“, dass ich nur etwa 10 Minuten dafür benötigte! Ich werde euch eine Übungsübersicht in einem der nächsten Beiträge auf den Blog stellen.

Sport

Drückt mir die Daumen, dass ich mit meinem Sportprogramm, sowie der Ernährungsumstellung weitermache und meinen Körper wieder in die „Ursprungsform“ bekomme :).

Ich halte euch auf dem Laufenden!

 

Bauchtrage und Tragecover

Vorweg, ich betreibe hier keinerlei Werbung oder möchte von anderen Bauchtragen abraten.Vielmehr ist es mein Ziel euch zu erzählen, warum ich mich für diese entschied und welche Erfahrungen ich damit machte!

 

Während meiner Schwangerschaft las ich des öfteren, dass Babys sich in Tragetüchern besonders wohl fühlen, da sie durch die Hockstellung und den Hautkontakt an den Mutterleib erinnert werden. Ich legte mir also ein Tragetuch zu.

Das Problem an meinem Tragetuch war allerdings, dass es aus einem elastischen Material war, welches durch das zunehmende Gewicht meiner Tochter immer „ausgedehnter“ wurde. Zudem merkte ich leider, dass das Tragen meinen Rücken enorm beanspruchte, da keinerlei Polsterungen vorhanden waren. Weiters war das Tragetuch eine „Bindevariante“, ich musste es also vor jedem Tragen neu anlegen und binden. Dabei gelang es mir aber leider nicht immer die perfekte Passform zu finden, sodass es manchmal zu eng geschnürt war, manchmal aber auch zu locker saß.

Es musste doch etwas geben, dass meinen Rücken entlastete, aber meiner Tochter genauso gefiel, wie das Tragetuch?!

Ja, ich habe es (für mich) gefunden. Die Bauchtragen von „Fräulein Hübsch“. Ich wählte hier die Größe „Babysize“ und kann meine Trage nun die ersten Monate problemlos verwenden.

Warum habe ich mich für eine Trage dieser Firma entschieden?

  • Es gleicht einem Tragetuch, meine Tochter fühlt sich darin also weiterhin sehr wohl.
  • Die Schulterträger, sowie der Bauchgurt sind gepolstert.
  • Ich kann die Trage problemlos alleine anlegen.
  • Auch mein Mann kann sie nutzen, da der Bauchgurt verstellbar ist.
  • Sie ist aus KEINEM elastischen Material!
  • (Fast) jede Trage ist ein Unikat :).

Und ja, ich weiß, dass die Tragen (sehr) teuer sind! Darum habe ich mich für eine „gebrauchte“ Variante entschieden, die ich über ein Verkaufsportal erworben habe. Einerseits spare ich so einiges an Geld, andererseits zählt für mich der Seccondhand-Gedanke. Jemand bauchte die Trage nicht mehr, ich suchte Diese – nun haben beide Seiten etwas davon!

Mein Tragecover der Firma MaM habe ich ebenfalls gebraucht gekauft und bin damit sehr zufrieden! Ich wollte mir keine extra Tragejacke zulegen, da auch diese, für mein Empfinden, zu teuer sind. Ich suchte also nach einer Alternative und fand dieses Cover, welches ich, wie auch schon die Bauchtrage, alleine „anziehen“ kann. Zudem kann ich es wenden, sodass es auch für kalte Wintertage ausreicht.

Außerdem hat es eine „Kapuze“ die ziemlich süße „Ohren“ hat, die mich, wenn ich sie meiner Tochter aufsetze, jedes Mal zum Schmunzeln bringen :).

Solltet ihr noch Fragen zu meiner Trage oder dem Tragecover haben, nutzt gerne die Kommentarfunktion :)!

mde

Die Sache mit der Kleidung..

.. ist so wahnsinnig kompliziert!

Babykleidung

Ja, das denke ich heute noch, obwohl meine Tochter mittlerweile fast 8 Wochen ist.

Da sie im September geboren wurde, tat ich mir bersonders schwer. Ich war mir nie sicher, ob ich sie zu warm, oder zu kalt anzog. Aus heutiger Sicht weiß ich, warum meine Tochter bei der Entlassung aus dem KH so entsetzlich schrie – sie schwitzte!

In den ersten Tagen zuhause, ging ich dazu über, ihr weniger Kleidungsschichten anzuziehen – sie schrie – nun war ihr zu kühl!

Leider kann ich euch auch keine Formel verraten, wie viel ihr euren Babys anziehen sollt. Aber ich kann euch eines mit Sicherheit sagen, IHR merkt, was euer Baby braucht, nicht all die Anderen (die, mit den „guten“ Ratschlägen).

Heute kann ich mittlerweile gut einschätzen, was ich meiner Tochter anziehen muss, damit sie weder schwitzt, noch friert. Für mich gilt der Ratschlag „eine Schicht mehr, als man selbst trägt“ nicht. Im Kinderwagen ziehe ich ihr keine Schicht mehr an, da sie hier gut vor Wind und Wetter geschützt ist, vor allem, da sie auch noch in einem Schlaf/Wintersack liegt. In der Bauchtrage ziehe ich sie etwas wärmer an als im Kinderwagen, da ich darüber noch ein „Tragecover“ verwende, sie aber nicht so geschützt ist, wie im Kinderwagen. Auf das Thema Bauchtrage/Tragecover werde ich in den nächsten Tagen in einem extra Beitrag näher eingehen :).

Ihr seht also, dass es keine Regeln für die „richtige Kleidung“ gibt.

Ihr als Mama kennt euer Kind am besten, wisst, ob es eher „Warm – oder Kaltblüter“ ist und könnt es dem entsprechend kleiden.

Ich kann nur wieder sagen, vertraut eurem Instinkt und eurem Bauchgefühl!

 

Katze und Baby – zum scheitern verurteilt?

Nein! Definitiv nicht!

mde

Ich lebe bereits seit 3 Jahren mit meinen zwei Lieblingen – wir haben sie als Babys zu uns genommen und seit dem ersten Tag hat sich unsere Welt um unsere zwei „Zimmertiger“ gedreht.

Seit Beginn meiner Schwangerschaft merkte ich, dass sich das Weibchen ein wenig veränderte, sie ein bisschen mehr Streicheleinheiten brauchte als früher. Das Männchen hingegen suchte einfach nur vermehrt meine Nähe – und zwar auf Schritt und Tritt.

Als mein Sonnenschein dann das Licht der Welt erblickte und ich vom Krankenhaus nach Hause kam, war ich sehr gespannt, wie unsere beiden Lieblinge reagieren würden.

Nun, sie waren schockiert!

In ihren Gesichtern konnte ich ablesen, dass sie sich fragten, wie ich ihnen dieses Wesen nach Hause bringen konnte. Nach den ersten skeptischen und schockierten Blicken zogen sie sich zurück. Und zwar für mehrere Tage! Ich war extrem verunsichert, ob ich dieses „Problem“ lösen konnte – und zwar schnell – da ich es nicht mit ansehen konnte, wie mir meine zwei Lieblinge auswichen.

Kurzum, das Problem löste sich von selbst!

Beide Katzen ließen einige Tage verstreichen, bis sie sich wieder an meinen Mann und mich herantasteten – unserer Tochter kamen sie dabei nie zu nahe! Durch die entstehende „Routine“ hatte ich auch im Tagesablauf wieder mehr Zeit für kurze Streicheleinheiten und heute sind unsere Lieblinge wieder wie früher, nur, dass sie sich daran gewöhnt haben, nicht mehr (alleine) die erste Geige zu spielen.

Wie habe ich das Problem Katzen und Beistellbett gelöst?

Ich hatte riesige Angst, dass unsere zwei Lieblinge einfach in das Beistellbett gingen, ich davon nichts mitbekam uns sie sich auf meine Tochter legen.

Anscheinend habe ich sie gehörig unterschätzt!

Sie bewiesen enormes Gespür für unsere Tochter – JA, sie spazierten auch im Beistellbett (natürlich unter meinem strengen Blick!!), dabei merkte ich schnell, dass sie ihr nicht zu nahe kamen – meist hielten sie mindestens 15cm Abstand zu meiner Tochter.

Ja, zu diesem Thema gibt es unterschiedlichste Meinungen. Viele werden mich dafür verurteilen, dass ich das vermeindliche Risiko eingegangen bin, doch ich habe diese Entscheidung nie bereut!

Heute, da das Bettchen ohnedies in ihrem eigenen Zimmer steht und die Zimmertüre Nachts geschlossen ist, schlafen unsere beiden Lieblinge wieder bei meinem Mann und mir im Elternbett.

Der erste große Entwicklungsschub..

.. stellt die Welt der gesamten Familie auf den Kopf!

Kopfstand

Meine Tochter hatte diesen „ersten großen Schub“ mit etwa 4 Wochen bekommen, er zog sich bis sie etwa 51/2 Wochen alt war.

Sie weinte, eigentlich schrie sie vermehrt und lies sich kaum beruhigen. Alles festhalten und streicheln half nicht wirklich, lediglich im Tragetuch kam sie ein wenig zur Ruhe. Für mich hieß das, dass ich jeden Tag stundenlang mit meinem Tragetuch und meiner Tochter alle anfallenden Aufgaben erledigte. Mein Rücken meldete sich bereits nach einem Tag – er schmerzte und hörte wahrend dieser Phase auch nicht mehr auf.

Auch das Schlafen war in dieser Zeit enorm schwierig, da sie, wenn wir sie in ihr Bett legten, sofort wieder aufwachte und schrie.

Ich war mit meinen Nerven am Ende und bemerkte eine stetige Verschlechterung meines Gefühlszustandes.

Ich suchte sogar den Kinderarzt auf, da ich vermutete, dass meine Tochter etwas anderes plagen würde – aber (GOTT SEI DANK) beruhigte mich der Arzt und meinte, dass ich mich durch die erste schlimme Zeit kämpfen müsse.

Das tat ich auch!

Mein Mann unterstütze mich während dieser Phase, in dem wir uns die Betreuung unserer Tochter aufteilten, damit auch ich einmal durchschnaufen konnte. Den Höhepunkt erreichte diese Phase am Tag des „Schlaf-Schlüsselerlebnisses“, welches ich in DIESEM Beitrag beschreibe und für mich und meine Tochter „löse“.

Mit etwa 51/2 Wochen veränderte sich unsere Tochter schleichend aber deutlich merkbar. Sie lies sich immer öfter und schneller beruhigen, weinte überhaupt weniger. Das Schlafen, tagsüber, sowie Nachts klappte deutlich besser.

Endlich konnten mein Mann und ich wieder durchatmen!

Seit der Besserung lief jeder Tag besser, meine Tochter schenkt mir mittlerweile oft ein Lächeln und brabbelt liebend gerne auf meinem Schoß.

Leider soll der nächste große Entwicklungsschub nicht mehr lange auf sich warten lassen (mit etwa 8 Wochen). Ich werde euch auf dem laufenden halten und hoffentlich, gestärkt durch die tolle, entspannte Zeit, durchhalten 🙂